|
|
Rotenburg - Am späten Abend ist im osthessischen Rotenburg ein Sägewerk bis auf die Grundmauern abgebrannt. Wie die Polizei mitteilte, beläuft sich der Schaden auf rund zwei Millionen Euro. In dem Werk war trockenes Holz gelagert. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner gebeten, Fenster und Türen zu schließen. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt; er musste mit leichten Brandverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Brandursache ist noch unklar.
Hannover - Mit einer dicht gedrängten Tagesordnung im Gepäck kommen heute die Innenminister der Länder in Hannover zu ihrer Frühjahrskonferenz zusammen. Im Fokus der Beratungen steht die Neuausrichtung des in die Kritik geratenen Verfassungsschutzes auf Bundes- und auf Länderebene. Vor allem der Umgang und Einsatz der V-Leute in der rechtsextremen Szene ist nach den Ermittlungspannen zur NSU-Mordserie überaus umstritten. Die Innenminister arbeiten deshalb an einheitlichen Standards für die Informanten.
Tokio - Japan hat im April ein Handelsdefizit verbucht. Wie das Finanzministerium bekanntgab, belief sich der Fehlbetrag auf 879,9 Milliarden Yen. Das sind 6,7 Milliarden Euro. Die Ausfuhren der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt erhöhten sich dabei im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,8 Prozent. Die Importe legten jedoch deutlicher zu, und zwar um 9,4 Prozent.
Solingen - Ein Jahr nach den Angriffen islamischer Extremisten auf Polizisten in Solingen steht heute der erste der mutmaßlichen Täter vor Gericht. Er gehört der Anklage zufolge zu einer Gruppe von Salafisten, die am 1. Mai 2012 gegen eine provozierende Aktion der rechtsextremen Partei "Pro NRW" protestiert hatte. Dabei wurde die Polizei massiv angegriffen. Der 26-Jährige ist unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt, ihm wird vorgeworfen, einen Polizisten angesprungen und geschlagen zu haben.
Berlin - Am Neubau des Bundesinnenministeriums in Berlin wird heute das Richtfest gefeiert. Damit geht eines der größten Bauvorhaben im Regierungsviertel in die Zielgerade. Bislang arbeiten die Mitarbeiter des Ministeriums an drei verschiedenen Standorten in Berlin, darunter in einem gemieteten Gebäude in Moabit. Der rund 200 Millionen Euro teure Neubau nahe dem Hauptbahnhof soll im kommenden Jahr fertig werden. Zum Festakt wird auch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich erwartet.
