FußballFendyk-Elf will gegen Flacht nachlegen

Lutz Selle, vom 12.04.2017 00:00 Uhr
Auf ein umkämpftes Spiel müssen sich die SVK-Fußballer um Muammer Dülger (in Blau) auch heute einstellen. Foto: Archiv/Horst Dömötör
Auf ein umkämpftes Spiel müssen sich die SVK-Fußballer um Muammer Dülger (in Blau) auch heute einstellen.Foto: Archiv/Horst Dömötör

Kornwestheim - Mit einem 2:1-Sieg im Duell beim direkten Verfolger SV Germania Bietigheim haben sich die Fußballer des SV Kornwestheim an der Bezirksliga-Tabellenspitze wieder einen Vorsprung von sechs Punkten herausgeschossen. Am heutigen Donnerstag kann die Elf von Cheftrainer Markus Fendyk einen weiteren Kontrahenten im Titelkampf auf Distanz halten, wenn ab 18.30 Uhr der Tabellenfünfte TSV Flacht auf dem Kunstrasen an der Bogenstraße gastiert. Derzeit trennen den SVK und Flacht neun Zähler. Bei einem Heimsieg wären es zwölf, bei einer Heimniederlage nur noch sechs. „Der TSV Flacht hat sich in der Winterpause verstärkt“, weiß Fendyk. Seitdem kam der TSV zu sieben Pflichtspielsiegen und einem 0:0 beim Tabellenzweiten FC Marbach. Erst am vergangenen Sonntag gab es für Flacht mit dem 1:2 gegen Rutesheim 2 die erste Punktspielniederlage in diesem Jahr.

„Ich hoffe, dass uns der Sieg in Bietigheim Auftrieb gibt und wir im Heimspiel nachlegen können“, sagt Markus Fendyk. Im Hinspiel in Flacht habe sein Team bereits in der ersten Halbzeit „sehr gut gespielt“, dann jedoch nach 2:0-Führung noch mit 2:4 verloren. „Am Schluss haben wir eklatante Fehler gemacht. Zudem hat uns der Schiedsrichter benachteiligt.“ Beides soll heute möglichst nicht wieder passieren. „Es wird schwer, aber wir wollen drei Punkte.“ Dabei nicht helfen kann Innenverteidiger Michael Sabljo (im Urlaub). Tim Waida und Alessandro Di Perna sind nach ihren Verletzungen auch noch nicht einsatzbereit. Dafür steht Mike Wolf wieder zur Verfügung.

In der Kreisliga A 1 trifft der Tabellenvierte SV Pattonville am heutigen Donnerstag um 19.30 Uhr auf einen Gegner, dessen jüngste Bilanz einen nicht gerade in Ehrfurcht erstarren lässt. Der Tabellenvorletzte FV Ingersheim 2 hat zuletzt 0:9 gegen 07 Ludwigsburg 2, 0:3 beim SC Ludwigsburg, 0:8 gegen Hochberg, 0:6 in Pleidelsheim und 2:6 gegen Oberstenfeld gespielt. Dennoch warnt SVP-Trainer Ioannis Kountoulis davor, im Voraus ein Schützenfest zu erwarten. Schließlich kennt er seine Pappenheimer, die schon im vermeintlich noch einfacheren Heimspiel gegen Schlusslicht TKSZ Ludwigsburg nicht über ein 2:2 hinauskamen. Bei den Gastgebern fehlen der nach gelb-roter Karte gesperrte Emrah Akpolat und der verletzte Johannes Vetter. Dafür melden sich Torwart Karl Birkeneder, Ibo Nar und Daniel Schubert wieder voll einsatzbereit zurück. „Ibo ist blendend aufgelegt und zeigt sich im Training voller Spiellaune“, frohlockt Kountoulis.

Zuletzt musste sich der Kreisliga A 2-Tabellenzweite SC Drita Kosova beim TSV Korntal mit einem 1:1-Unentschieden zufrieden geben. Am heutigen Donnerstag um 18.30 Uhr kommt es nun auf dem Kunstrasen an der Jahnstraße zum direkten Verfolgerduell mit dem derzeit sieben Punkte entfernten Tabellendritten Spvgg Warmbronn. Mit einem Heimsieg würde die Elf von Trainer Safet Muzliukaj sieben Spieltage vor Saisonende den Aufstiegsrelegationsplatz weiter festigen. „Beide Mannschaften sind ganz heiß auf das Spiel“, weiß Muzliukaj. Die Warmbronner, zu denen in der Winterpause Drita-Spieler Sermin Zekjiri gewechselt ist, wollen ihren Rückstand auf Drita unbedingt auf vier Punkte verringern. „Das wird ein gutes Spiel“, glaubt der Drita-Coach, der gegenüber der Korntal-Begegnung wieder auf Samet Köse und Flamur Povataj zurückgreifen kann. Auch Valmir Muzlikaj wird wieder auf der Ersatzbank sitzen. Noch immer fehlen werden die drei Seker-Brüder. Zudem ist der Einsatz von Ardit Bytyqi fraglich, der Spätdienst hat. Beim TSV Korntal hatte Tugrul Yalman nach schöner Kombination im 16-Meter-Raum die Kosovaren mit 1:0 in Führung geschossen (29.). In der zweiten Halbzeit gelang dem bei einem Eckstoß frei stehenden Moritz Sayer jedoch noch das 1:1 (68.). „Insgesamt war die Punkteteilung am Schluss korrekt“, gibt Safet Muzliukaj zu.