Fußball Für den verletzten Kapitän ist ein Platz reserviert

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Hält beim TSC die Zügel in der Hand: Trainer Tarkan Bucak Foto: Archiv/Peter Mann

Kornwestheim - Natürlich waren einige enttäuscht“, sagte Tarkan Bucak. Aber das sei verständlich. Und: Die Spieler hätten durchaus Verständnis gezeigt. Nach dem Kurz-Trainingslager an der Bogenstraße und zwei Testspielen gegen die TSF Ditzingen 2 und den KTSV Hößlinswart am vergangenen Wochenende hat sich der Trainer des Türkischen Sportclubs auf seinen Kader festgelegt und entschieden, wer in der ersten Mannschaft spielt, wer in der Zweiten. Allerdings sei die Entscheidung nicht endgültig. Sie gelte erst einmal bis zur Winterpause. „Dann werden die Karten noch einmal neu gemischt“, sagt Bucak. Das heißt: Wer sich anbietet, hat durchaus Chancen von der zweiten in die erste Mannschaft aufzusteigen. Umgekehrt sollen sich die Akteure, die vorerst in der Kreisliga A ran dürfen, nicht zu sicher sein. Sie müssen Leistung bringen und vor allem Disziplin an den Tag legen.

Das war mit das entscheidende Kriterium für Bucak bei seiner Wahl. „Nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben.“ Pünktlichkeit sei ihm wichtig gewesen, auch dass die Spieler Verantwortung für sich und andere übernehmen. Und letztlich habe zusätzlich das Engagement im Training und in den Testspielen als Entscheidungskriterium gedient. Für 19 Feldspieler und drei Torhüter hat sich Tarkan Bucak entschieden, wobei einer wohl irgendwann noch in die zweite abwandert, denn Kapitän Nuh Dogan, der momentan noch wegen eines Kreuzbandrisses ausfällt, hat seinen Platz sicher.

Die beiden Vorbereitungsspiele am vergangenen Wochenende hätten für den TSC nicht unterschiedlicher laufen können. Am Samstag gab es ein 9:0 (2:0) auswärts in Ditzingen. Sedat Sahbaz netzte gleich viermal (27., 43., 72., 89.) ein, die weiteren Tore erzielten Aykut Sahbaz (49.), Pedro Gouveia dos Santos (59.), Mustafa Zivali (61.), Umut Karlikli (64.) und Sinan Karlikli (85.).

Weil Tarkan Bucak in je zwei Trainingseinheiten am Samstag und Sonntag von seinen Spielern forderte, waren sie im zweiten Spiel am Sonntag gegen den KTSV Hößlinswart Mitte der zweiten Halbzeit am Ende. Zudem hatten sich einige Spieler gegen Ditzingen leichtere Verletzungen zugezogen. Bis zur 65. Minute hielt der TSC ein 0:1, dann brachen alle Dämme, am Ende hieß es 6:0 für Hößlinswart.

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