Fußball „Kannte jeden Stürmer, der gegen mich gespielt hat“

Marius Venturini, vom 23.12.2017 11:00 Uhr
„Das ist Landesliga!“ Sascha Becker fordert absolutes Engagement. Foto: Pressefoto Baumann
„Das ist Landesliga!“ Sascha Becker fordert absolutes Engagement. Foto: Pressefoto Baumann

Kornwestheim - Um Schwächen im Abschluss, einen fehlenden Cut und viele Verletzte, aber auch um die positive Entwicklung einiger junger Spieler geht es im großen Weihnachtsinterview mit SVK-Trainer Sascha Becker.

Herr Becker, das letzte Spiel des Jahres wäre jenes beim SV Fellbach gewesen. Es ist abgesagt worden. Wie sehr fehlt Ihnen diese Gelegenheit für einen versöhnlichen Jahresabschluss?
Natürlich fehlt uns dieses Spiel. Wir haben gut trainiert und die, die dabei gewesen wären, hätten noch was holen können. Aber jetzt ist es ein klarer Cut, die Hinrunde ist beendet. Das neue Jahr werden wir mit neuem Elan angehen, wir werden mit allen Spielern gut arbeiten und haben vielleicht etwas mehr Glück in Sachen Verletzungen. Ich nenne nur die Beispiele Dominik Janzer oder Leon Kraguljac. Pirmin Löffler war lange verreist. . . Aber das waren Gegebenheiten, die schon vorher feststanden.
Sie haben es angesprochen: Ein Cut wäre ohne den Spielausfall irgendwie nicht möglich gewesen. . .
Man hätte es zwar sagen können. Aber ich habe mir angewöhnt, nichts zu sagen, an das ich nicht glaube. Klar, 15 Spiele sind rum, und jetzt geht ganz formal die Rückrunde los. Aber da wäre kein Abstand dazwischen gewesen, da sind keine Vorbereitungsspiele dazwischen, da ist kein Schnitt dazwischen, außer, dass es so auf dem Spielplan steht.
Jetzt besteht die Möglichkeit zur Reflexion. Wie beurteilen Sie denn ihr erstes halbes Jahr als Trainer einer Aktivenmannschaft?
Wir reflektieren ja nach jedem Spiel und nach jeder Trainingseinheit. Was kann man anders oder besser machen? So selbstkritisch bin ich. Nach Spielen scheint das oft ziemlich einfach. So nach dem Motto: ‚Hätten wir den Elfmeter nicht verschossen, hätten wir gewonnen.’ Aber die Frage ist ja: Warum haben wir die Chancen nicht genutzt, beziehungsweise warum haben wir zu viele Gegentore kassiert. Als Trainer muss man vor einem Spiel entscheiden, wer spielt oder wie wir das Spiel angehen. Hinterher ist man natürlich oft schlauer. Vielleicht ist aber auch schon die Vorbereitung zu gut gelaufen. . .
Wie das?
Da war das 5:1 gegen Schluchtern im Pokal. Dann haben wir auch noch passable Ergebnisse und Leistungen in den Testspielen gehabt. Jetzt ergeben sich einige Zusammenhänge – auch in Sachen Verletzungen, die uns dieses halbe Jahr lang verfolgt haben.
Haben Sie sich selbst denn schnell zurechtgefunden?
Es hat natürlich seine Zeit gedauert, bis man wusste, wo sind die Bälle, zu welcher Tür gehört welcher Schlüssel, wie geht das Flutlicht an, warum fehlen jetzt auf einmal drei Bälle. ..? Wir haben gemerkt, dass man von oben in den Ballschrank hineinlangen kann. Wir haben geschaut, was gut und was schlecht ist. Was haben wir an Wissensstand angenommen und was war tatsächlich da. Die Spieler haben es uns einfach gemacht und uns offen aufgenommen.
Würden Sie sagen: ‚Ich habe es gut gemacht in diesem halben Jahr’?
Hätten wir neun Punkte mehr, könnte ich hier sitzen und sagen: ‚Ja, ich habe alles gut gemacht.’ Aber es kamen viele Faktoren zusammen, weswegen ich sage: ‚Es war schwierig.’ Am Ende müssen es der Verein und die Spieler beurteilen, ob es gut war oder nicht. Mein Ziel ist es, die Jungs weiterzuentwickeln und auf einen entsprechenden Leistungsstand zu bringen, damit wir in der Landesliga eine gute Rolle spielen können. Das bedarf natürlich auch an Zeit. Ein neues Trainerteam, viele neue, junge Spieler. Es war ja auch für die ‚alten Kornwestheimer’ alles neu. Das Training, meine Vorstellungen von Fußball und so weiter. Ich glaube, dass wir hier auf einem guten Weg sind, der sich auch in den Ergebnissen wiederfinden wird.
Reicht eine halbe Saison, um bei einem neuen Verein richtig anzukommen?
Das reicht, aber es dauert nicht viel kürzer, bis man die Abläufe und die Personen kennt: das Organisatorische, das Zusammenspiel zwischen erster und zweiter Mannschaft, der Kontakt zur A-Jugend. . . Das hört sich einfach an, aber es kostet brutal viel Zeit. Und wir machen das ja alle nicht hauptberuflich.
Stichwort A-Jugend: An der Kommunikation hatte Ihr Vorgänger ziemliche Kritik geäußert.
Jeder Verein funktioniert doch ein Stück weit ähnlich. Jeder hat seine Interessen. Einen Top-Spieler aus der A-Jugend hätte natürlich gerne der Aktiventrainer, aber der A-Jugendtrainer will ihn auch haben, weil die Mannschaft vielleicht aufsteigen kann. Am Ende weiß der Spieler selbst nicht mehr, wo vorne und hinten ist. Letztlich zählen aber nur die Interessen des Vereins und das, was einen jungen Spieler weiter entwickelt.
Wie klappt denn diese Vernetzung?
Bei uns klappt es ganz gut. Zum Beispiel hat Hendrik Rauscher (Anm. d. Red.: A-Jugend-Torwart) oft bei uns mittrainiert, wenn wir Bedarf hatten. Und nicht nur der Kontakt mit der A-Jugend klappt. Es ist sehr positiv, wie viele Leute es drumrum gibt, um die Abteilung und innerhalb. Stephan Mohr, Bernhard Plitzner, unser Athletiktrainer Manfred Reichert, Torwarttrainer Sven Ladenburger, unsere Mannschaftsbetreuer, Uwe Sülzle, Bruno Manzi, die sind alle bei Spielen dabei. . . Markus Kienzle, Uli Weber, Michael Rupp, der sich um das DFB.net kümmert. Wenn ich das mit meiner Gerlinger Zeit vergleiche, da gab es vielleicht zwei Leute. Hier ist alles breit aufgestellt auf Funktionärsebene. Und das im Ehrenamt!
Zum sportlichen Geschehen: Nach Anlaufschwierigkeiten gab es drei Siege, aber danach bis jetzt nur noch zwei Punkte. Gründe?
Ja, wir sind schlecht reingekommen, das stimmt. Drei Spiele, null Punkte, da war schon Tristesse da. Aber dann haben wir drei ordentliche Spiele gemacht, vor allem in Heimerdingen und gegen Crailsheim, das war sehr gut. Auch bei der Niederlage in Schwaikheim haben wir noch gut gespielt. Aber dann sind wir brutal, brutal für kleinere Fehler bestraft worden. Aber wir haben auch einfach zu viele gemacht. Und natürlich auch ein paar größere. Junge Spieler wie Lars Greinert, Zdenek Polizoakis oder Gianluca Calaciura, die mussten leider Gottes Lehrgeld bezahlen. Da habe ich, während ich hier sitze, gerade fünf oder sechs Szenen im Kopf.
Und die älteren Spieler?
Und potenzielle Stammspieler sind uns häufig weggebrochen: Dominik Janzer, Nicolo Mazzola, Pirmin Löffler, Leon Kraguljac, Tim Waida und Lars Greinert beispielsweise. Und so einfach holt man das auf Landesliga-Niveau eben nicht auf. Wir sind nicht Bayern München, wo es 30 Spieler auf Top-Niveau gibt. So viele Ausfälle von Schlüsselspielern konnten wir nicht kompensieren, das muss man klar sagen.
Aber was lief nach den drei gewonnenen Spielen denn konkret schief?
Wir haben dreimal gewonnen, und dann hatten wir eine teils verheerende Chancenausbeute. War das nur Pech? Damit tue ich mir schwer. Andere vergeben auch Chancen. Außerdem haben uns danach gleich drei Innenverteidiger gefehlt. Lars Greinert, Tim Waida und Carsten Schulze, der auch in der Vorbereitung nicht dabei war. Teilweise plagen sie sich auch heute noch mit den Verletzungen. Es waren viele Sachen, die gegen uns gelaufen sind.
Man könnte jetzt die gesammelten Fußballweisheiten auspacken, von ‚Hat man mal kein Glück, kommt auch noch Pech dazu.’ bis zu ‚Wenn man unten drin steht, macht man eben auch die klarsten Chancen nicht.’
Klar, das könnte man. Aber man könnte auch den Blick auf Mannschaften wie Pfedelbach richten. Die waren am fünften Spieltag noch hinter uns und stehen jetzt neun Punkte vor uns. Man kann sich auch durch den Kampf dagegen wehren, kratzen, beißen, laufen. Das war uns teilweise auch anzukreiden, dass wir nach Rückständen schnell die Köpfe haben hängen lassen.
Gilt das nicht nur innerhalb eines Spiels, sondern auch darüber hinaus?
Klar, da denkt man sich dann: ‚Oh nein, nicht schon wieder!’ Das zeigt sich auch daran, dass wir Spiele, in denen wir geführt haben, nicht verloren haben. Das ist aber auch ein Entwicklungsprozess für so eine junge Mannschaft. In der Hinrunde haben wir sehr viele wertvolle Erfahrungen gemacht. Neulich habe ich einen Satz gelesen der – wie ich finde – ganz gut passt: ‚Wir verlieren nie, wir gewinnen oder wir lernen.’ Fehler sind normal, wichtig ist, daraus zu lernen und sich weiter zu entwickeln.
Das Wort ‚Lehrgeld’ ist vorhin schon gefallen. Ist die junge Mannschaft tatsächlich noch zu unerfahren, um gegen teils abgezockte Landesliga-Recken zu bestehen?
Erfahrung kann man einem Spieler natürlich nicht einfach so verordnen. Aber das soll kein Alibi sein. Klar, der ein oder andere Fehler ist passiert, auch, weil wir manchmal zu überhastet waren. Aber: In der Bundesliga rennen auch lauter 18-Jährige rum. Da sind andere Grundthemen wichtig, wie Schnelligkeit und Aggressivität.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen den teils haarsträubend vergebenen Chancen und dem Alter oder der Erfahrung?
Na ja, wenn wir die verschossenen Elfmeter nehmen: Janzer oder Mazzola sind ja keine jungen Spieler. Das passiert einfach. Aber viele jungen Spieler orientieren sich eben an ihnen, und so kommt eine gewisse Verunsicherung zustande. ‚Oh, jetzt hat der nicht getroffen.’ Wenn wir im Training Elfmeter schießen, geht das stundenlang, da müssen sie nach fünf Treffern auf den schwachen Fuß umsteigen und irgendwann von der Strafraumgrenze aus schießen. Und selbst dann hauen Dominik Janzer oder Nico Schürmann die Dinger noch reihenweise rein.
In wie weit spielt der Fitnessstand dabei eine Rolle?
Der spielt auf jeden Fall eine Rolle. Die Jungs haben individuelle Vorbereitungspläne bekommen, und ich erwarte von jedem Einzelnen, dass er sich über den Winter richtig in Form bringt. Ohne, dass man sich quält, ohne, dass man über seine eigenen Grenzen hinausgeht, wird man nicht besser. Und das sollen die Spieler nicht machen, damit es eben gemacht ist, sondern, weil man sich wirklich reinhauen will.
Also auch eine Einstellungsfrage?
Damit fängt es an, ja. Allein, wie man zum Training kommt. Denke ich freitags schon, gegen wen ich am Sonntag spiele? Wo spiele ich? Wer könnte mein Gegenspieler sein? Das ist nicht Kreisklasse, das ist Landesliga! Ich kannte damals jeden Stürmer, der gegen mich gespielt hat. Natürlich kann man jetzt sagen, dass es eben ‚nur’ Landesliga ist. Aber in dieser Sache hat jeder noch Reserven. Man kann mehr für den Sport tun, in dem man sonntags gewinnen will.
Bleiben wir beim Personal. Dominik Janzer hat in der Bezirksliga 27 Tore geschossen. Dann hat ihn eine Hand-OP lahmgelegt, jetzt ist er wieder verletzt. Wie sehr fehlt er? Richtig in Tritt gekommen ist er noch nicht.
Er hat in acht Spielen immerhin vier Tore gemacht. Mit acht Toren in 16 Spielen hätte man zufrieden sein können. Aber er konnte ja kein einziges Testspiel mitmachen. Und als er mittendrin eingestiegen ist, hat er ja auch gleich getroffen. Er wird in der Rückrunde wie ein halber Neuzugang für uns sein, genau wie Pirmin Löffler. Auch Leon Kraguljac, da können wir gleich weitermachen. Drei Neue haben wir also schon einmal. Auch Nicolo Mazzola, dem fehlen praktisch eineinhalb Jahre Vorbereitung. Mittlerweile passen bei ihm die Laufwege, und bei 100 Regionalligaspielen brauchen wir uns nicht über Qualität zu unterhalten.
Nico Schürmann gehört auch in diese Reihe.
Richtig, er war auch lange angeschlagen und kommt so langsam. Da ist Qualität da, die durch Wettkampf- und Spielpraxis kommt.
Aber es gab auch Positives. Neue, junge Leute wie Gianluca Calaciura oder Zdenek Polizoakis, um jetzt mal die beiden Außenverteidiger zu nennen, haben schnell dazugelernt und ihre Sache gut gemacht. Von saublöden Platzverweisen mal abgesehen.
Absolut. Gianluca hatte in der Defensive erst Schwierigkeiten, was sich bei einem Außenverteidiger komisch anhört. Mit der Härte hatte er auch zu kämpfen. Aber er hat das angenommen und fußballerisch ist er sowieso top. Zdenek genauso. Wobei die kleineren Tiefs nicht ausbleiben. Aber die beiden machen das richtig gut.
Neu ist auch das Kapitänsamt für Marco Reichert, der statt auf der Außenbahn nun im Zentrum spielt. Ihr Zwischenfazit?
Wir tauschen uns regelmäßig aus, auch organisatorisch und in Sachen Feedback aus der Mannschaft. Ohne Namen, nur, um was es geht.
Erfüllt er seine Leader-Rolle?
Ja. Die hat er auch dadurch angenommen, dass wir ihn ein paarmal umfunktioniert haben. In Leingarten hat er links hinten gespielt. Im Zentrum kommt er besser ins Spiel als außen. Wo er in der Rückrunde spielt, sehen wir in der Vorbereitung. Vielleicht rückt er ja wieder auf die Seite, wo er mehr als Vorbereiter glänzen kann. Aber alles in allem ist er ein vorbildlicher Kapitän. Für ihn ist nicht wichtig, was in seiner Freizeit ist, sondern, was sonntags passiert.
In der Winterpause große Sprünge bei Neuzugängen zu machen, ist erfahrungsgemäß schwierig. Wird es Änderungen geben?
Ja. Aber der Kader wird eher kleiner werden. Mit 27 Spielern in der Spitze war er schon ziemlich groß. Man musste ja auf die ganzen Abwesenden zum Saisonbeginn reagieren. Aber ein großer Kader sorgt natürlich auch für unzufriedene Spieler. Einzelne schätzen sich eventuell auch falsch ein oder sind nicht bereit, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Auch daher gibt es Abgänge. Insgesamt sind wir für die Rückrunde besser aufgestellt und können hoffentlich die Vorbereitung mit dem kompletten Kader durchziehen.
Wer geht denn?
Bei Tolunay Aydin gehe ich davon aus, dass es wegen seines Studiums nichts mehr wird in der Rückrunde. Christian Steinhaus wird auch pausieren, er wechselt den Arbeitsplatz. Denis Christ ist außerdem wieder fest bei der zweiten Mannschaft, er ist ein Teamplayer und hat eine tolle Einstellung. Außerdem verlassen uns Fabio Morello und Babacar Fall Niang.
Leute wie Mirsad Vejselovic oder Enis Kabashi haben auch selten gespielt. Sie versuchen es weiterhin?
Mirsad ist in Sachen Trainingsbeteiligung einer von denen, die am häufigsten da sind. Er gibt immer Gas. Und Enis Kabashi war ja die meiste Zeit verletzt. Jetzt gibt es acht bis neun Testspiele, in denen sich jeder anbieten kann. Das gilt für die Jungen und für die Älteren, für alle im Kader. Es gibt keine erste Elf, nur ein paar Leistungsträger.
Externe Neue wird es nicht geben?
Vorerst nicht, weil wir enger zusammenrücken wollen. 22, 23 Spieler in Summe, da hat jeder eine noch höhere Wahrscheinlichkeit, dass er auch spielt – und er deshalb vielleicht auch noch mehr Gas gibt. Ein Spieler wird wahrscheinlich die Vorbereitung bei uns mitmachen, aber ob er letztendlich dazustößt, werden wir noch sehen.
Abschließend: Was muss sich ändern, damit der SVK drinbleibt?
So viel ist es nicht. Viele Nuancen. Erstens: die Abstände zwischen den Reihen im Ballgewinnspiel. Das hat sich auch schon in der Meistersaison gezeigt. Da hat der SVK auch schon viele Gegentore kassiert.
Aber es hat gereicht. Vielleicht auch, weil da noch andere Leute den Laden zusammengehalten haben. Timo Stahl zum Beispiel, oder Muammer Dülger. . .
Klar. Da kommen wir wieder auf die schwierige Sommervorbereitung zurück. Im Winter ist das besser. Es ist kaum mehr etwas neu, wir können ins Detail gehen.
Zurück zu den Nuancen.
Zweitens: Die Jüngeren sollten nun ihr Lehrgeld bezahlt haben. Diese leichten Fehler müssen wir abstellen. Wir sind jung, haben aber ein brutales Potenzial in der Mannschaft. Drittens: Wir müssen effizienter werden. Wir spielen viele große Torchancen heraus und bolzen den Ball nicht einfach planlos nach vorne. Das hat auch etwas mit der Verfassung der Spieler zu tun. Wenn man richtig fit ist, hat man vor dem Tor nochmal eine andere Konzentration. Das ist wie beim VfB einst unter Alexander Zorniger: In jedem Spiel fünf Hundertprozentige, aber keine davon machen.
Jetzt ist aber endgültig Schluss. Wie verbringen Sie denn die Festtage?
Ich denke über Fußball nach.
Echt jetzt?
Ich kann nie richtig abschalten. Wenn es einen Trainer gibt, der behauptet, er kann sechs Wochen abschalten, lügt er oder ist nicht mehr bei der Sache. Aber natürlich werde ich Zeit mit meiner Frau und meinem Sohn verbringen und auch mal ein paar Tage wegfahren. Die beiden müssen schon so oft auf mich verzichten. Da bin ich sehr froh, dass meine Frau voll hinter mir steht und mein Kleiner schon mit den SVK-Klamotten rumrennt und mit mir an der Taktiktafel spielt. Mittlerweile hat er schon seine eigene. . . Weihnachten feiern wir mit den Omas und den Opas, ganz klassisch.