Fußball Raimondos Vorhersage bewahrheitet sich

Marius Venturini, vom 20.06.2017 07:00 Uhr
Philipp Heidenreich (links) gilt beim SVK als Riesentalent. Foto: Archiv/Christine Biesinger
Philipp Heidenreich (links) gilt beim SVK als Riesentalent. Foto: Archiv/Christine Biesinger

Kornwestheim - Der SV Kornwestheim ist als Meister in die Landesliga aufgestiegen – und hat sich entsprechend verstärkt. Mittlerweile stehen so gut wie alle Neuzugänge fest, es gibt Rückkehrer, Leute aus der eigenen Jugend und auch unbeschriebene Blätter. Hier stellen wir in loser Folge die neuen Akteure im SVK-Dress vor. Heute: Philipp Heidenreich.

Gleich zwei Kategorien treffen auf Außenverteidiger Philipp Heidenreich zu. Der 18-Jährige stößt aus der A-Jugend des SVK zur ersten Mannschaft. Außerdem ist er ein Rückkehrer, denn bis zum ersten Jahr in der C-Jugend kickte er schon während seiner Juniorenzeit in Kornwestheim. „Es ist also nicht alles ganz neu für mich“, sagt der Auszubildende zum Versicherungskaufmann im dritten Lehrjahr.

Schon als Heidenreich für sein zweites A-Jugendjahr von den TSF Ditzingen wieder an die Jägerstraße zurückkehrte – zuvor hatte er noch beim SV Fellbach gespielt – prophezeite ihm sein damaliger Coach Roberto Raimondo eine Zukunft beim Aktiventeam. „Mit Sicherheit wird er ein Thema für die erste Mannschaft. Das war auch einer der Gründe für ihn, zurückzukommen. Er hat hier eine Perspektive.“ Er sollte Recht behalten. Mit der A-Jugend wurde Heidenreich übrigens Meister in der Kreisleistungsstaffel und stieg so mit dem Team in die Bezirksstaffel auf.

„Es fühlt sich gut an, denn es war mein Ziel, in der ersten Mannschaft zu spielen“, sagt Philipp Heidenreich, „und jetzt freue ich mich auf die Saison.“ Ihm ist bewusst, dass die Landesliga kein einfaches Pflaster darstellt – sowohl für den SVK als Gesamtes als auch für ihn selbst im Kampf um einen Platz in Neu-Trainer Sascha Beckers Mannschaft. „Ich versuche natürlich, so viel Einsatzzeit wie möglich zu bekommen“, sagt er, „aber das erste Jahr nach der Jugend ist für jeden Spieler schwer.“

Im Saisonendspurt der Bezirksliga hat er bereits einmal mit dem ersten Team trainiert. „Ich kenne die anderen beiden aus der A-Jugend, die mit mir hochgekommen sind“, sagt er, „aber den anderen Spielern bin ich bisher nur ab und zu über den Weg gelaufen.“ Ein Saisonziel für sich und seine neuen Mannschaftskameraden definiert er noch nicht genau. „Aber ich glaube, man kann schon sagen, dass wir erst einmal in der Liga bleiben wollen.“

Müsste sich der Rechtsfuß Philipp Heidenreich als Fußballer selbst charakterisieren, würde er sagen: „Gute Frage. Ich denke, mein Zweikampfverhalten ist gut und meine Technik ist auch nicht übel.“