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Handball Dem einstigen Konkurrenten weit enteilt

Michael Bosch, vom 13.07.2018 11:13 Uhr
Siegreich in Herrenberg: Peter Jungwirth (am Ball) und der SVK Foto: Archiv/Ralf Porkert
Siegreich in Herrenberg: Peter Jungwirth (am Ball) und der SVK Foto: Archiv/Ralf Porkert

Kornwestheim - Die Drittliga-Handballer des SV Kornwestheim nehmen langsam Fahrt auf. Ein Testspiel gegen Oberligist SG H2Ku Herrenberg gewann das Team von Trainer Alexander Schurr am Mittwochabend klar mit 37:27 (19:12). Vor zwei Jahren noch hatten der SVK und die Herrenberger um den Aufstieg in die Dritte Liga gekämpft – nun wurde ein Klassenunterschied sichtbar.

In der Markweghalle in Herrenberg hielten die Gastgeber in den ersten 20 Minuten noch mit (10:10), dann drehte das Schurr-Team auf und zog – auch aufgrund einiger Zeitstrafen des Gegners – bis zur Pause auf 19:12 davon. In der zweiten Hälfte nutzten die Kornwestheimer dann ihre Schnelligkeits- und körperlichen Vorteile. Rechtsaußen Peter Jungwirth wurde immer wieder gesucht und gefunden. Am Ende war er mit 15 Treffern bester Werfer. Beim 25:15 (40.) betrug der Vorsprung des SVK, an dem auch die Neuzugänge Nico Hiller und Jan Reusch ihren Anteil hatten, erstmals zehn Tore – dabei blieb es auch. „Hintenraus hätte ich mir gewünscht, dass wir ein bisschen konsequenter sind", sagte Schurr. „Aber es war ein gelungener Test.“

Am Wochenende zuvor hatte er seine Mannschaft zum Trainingslager zusammengeholt. Auf der Ostalb in Bartholomä fanden die Kornwestheimer ideale Trainingsbedingungen vor. „Es war hervorragend“, so Schurr. Die Wege seien kurz gewesen, die Verpflegung gut. Die Bedingungen hätte die Mannschaft für „sehr intensives Training“ genutzt. Besonders an der Abwehrarbeit – das Steckenpferd Schurrs – habe man gefeilt. Trotz hoher Belastung, seien alle Spieler fit, kleine Blessuren würden vorkommen in der Vorbereitung. „Das ist aber nicht schlimm.“ Auch zur Integration der Neuzugänge habe das Wochenende beigetragen. Zwar habe das auch schon zuvor ganz gut geklappt, „aber so zwei Nächte auf engstem Raum sind schon nochmal was anderes“.