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Handball Die Südstaffel wird ordentlich durchgemischt

red, vom 05.06.2018 10:33 Uhr
Der SVK um Kapitän Christopher Tinti (am Ball) bekommt es in der kommenden Spielzeit mit einigen Schwergewichten zu tun. Foto: Archiv/Peter Mann
Der SVK um Kapitän Christopher Tinti (am Ball) bekommt es in der kommenden Spielzeit mit einigen Schwergewichten zu tun. Foto: Archiv/Peter Mann

Kornwestheim - Die Staffeleinteilung für die kommende Saison in der 3. Liga steht fest. Eine Woche bevor das Drittliga-Team von Trainer Alexander Schurr wieder in die Vorbereitung einsteigt, ist damit fix, gegen wen der Titelverteidiger aus Kornwestheim in der kommenden Spielzeit antreten muss.

Die Liga wird im Vergleich zum vergangenen Jahr ordentlich durchgemischt. Mit dem TVS Baden-Baden, dem TV Willstätt und der VT Zweibrücken-Saarbrücken sind drei Aufsteiger in der Südstaffel mit dabei. Die HSG Konstanz sowie die HG Saarlouis kommen als Absteiger aus der 2. Bundesliga hinzu.

SVK-Trainer Alexander Schurr sagt zur Einteilung: „Konstanz und Saarlouis sind als Zweitliga-Absteiger absolute Top-Favoriten auf die Meisterschaft. Da erwarten uns schon zwei echte Brocken.“ Mit Willstätt und dem TSV Baden-Baden stießen laut dem SVK-Coach zwei interessante Gegner aus der Baden-Württemberg-Oberliga hinzu. „Einige Teams wie der TuS Dansenberg und die TGS Pforzheim haben sich nochmals deutlich verstärkt.“ Daher erwarte er wieder eine sehr starke 3. Liga, in der es, ähnlich wie dieses Jahr, ein breites Mittelfeld, aber sicher auch die ein oder andere Überraschung geben werde.

Eine ähnliche Sicht der Dinge vertritt Mirko Henel, der neue Sportliche Leiter des SV Kornwestheim: „Die neue Runde verspricht sportlich absolut herausfordernd zu werden.“ Die Tatsache, dass die Südstaffel der 3. Liga gleich zwei Absteiger aus der 2. Bundesliga zugeteilt bekommen habe, mache die Aufgabe aber umso reizvoller. „Insgesamt gehe ich von unheimlich vielen ausgeglichenen Begegnungen aus.“ Das Leistungsniveau eines Großteils der Mannschaften werde in etwa auf dem gleichen Stand sein, prophezeit Henel. „Das lässt einen sehr interessanten Saisonverlauf vermuten.“

Die Anreise nach Saarlouis ist für die Kornwestheimer mit 240 Kilometern die weiteste Strecke, die sie in der kommenden Runde zurücklegen müssen. Auch die Fahrten nach Konstanz und Zweibrücken zählen zu den längeren Auswärtsreisen. Dennoch kann sich der SVK nicht wirklich beschweren: Für Ligakonkurrent TuS Fürstenfeldbruck aus Bayern beträgt die weiteste Auswärtsfahrt nach Saarlouis stramme 440 Kilometer einfache Strecke.