Handball Ein Gegner mit zwei Gesichtern

Marius Venturini, vom 06.10.2017 09:00 Uhr
Morgen heißt es: SVK gegen Dansenberg. Foto: dpa
Morgen heißt es: SVK gegen Dansenberg. Foto: dpa

Kornwestheim - Ein ganz unbeschriebenes Blatt ist Liga-Neuling TuS Dansenberg für SVK-Coach Alexander Schurr dann doch nicht. „Wir haben uns viel mit dem Gegner auseinandergesetzt, auch mit Hilfe von Video-Analysen“, sagt der Kornwestheimer Übungsleiter vor dem Heimspiel am Samstag um 20 Uhr gegen das Team aus einem Stadtteil von Kaiserslautern.

Dansenberg, derzeit Elfter mit drei Siegen und drei Pleiten, sei eine Mannschaft, die sich gut verstärkt habe, so Schurr. „Also kein typischer Aufsteiger.“ Was den SVK-Trainer allerdings stutzig macht, ist die fehlende Konstanz bei den Pfälzern. „Da schlagen sie erst zuhause mit dem TSV Neuhausen/Erms einen der Favoriten, um dann eine Woche später ebenfalls daheim krachend gegen Haßloch zu verlieren.“ Zwei Gesichter also, die der TuS regelmäßig zeige. „Ich hoffe, dass gegen uns das schlechte zum Vorschein kommt.“

Wenn Schurr allerdings die jüngsten Leistungen seiner Schützlinge betrachtet, muss ihm nicht bange sein. Der SVK steht als Aufsteiger auf Rang 2, außer der knappen 30:31-Auswärtsniederlage bei den Rhein-Neckar Löwen 2 am dritten Spieltag gab es ausschließlich Siege, fünf an der Zahl. „Ich glaube trotzdem, dass es eine knifflige Aufgabe wird“, beharrt der Coach, „und allen Anzeichen dafür, dass es einige jetzt vielleicht ein bisschen zu leicht nehmen, werde ich mit aller Macht entgegensteuern.“ Fakt sei aber auch, dass seine Mannschaft zuletzt gut gespielt und einige für Drittligaverhältnisse sehr hohe Siege geholt habe.

Beim SV Kornwestheim haben sich nach aktuellem Stand alle Spieler fit gemeldet, mit Ausnahme der Rekonvaleszenten Jakob Jungwirth und Dominic Schaffert.