Handball„Jetzt geht’s erst richtig los“

Marius Venturini, vom 03.11.2017 07:00 Uhr
Kaum aufzuhalten: der SVK mit Marvin Flügel (links). Foto: Archiv/Horst Dömötör
Kaum aufzuhalten: der SVK mit Marvin Flügel (links).Foto: Archiv/Horst Dömötör

Kornwestheim - Zwei Wochen Pause liegen hinter den Drittliga-Handballern des SV Kornwestheim. Nun muss die Mannschaft von Trainer Alexander Schurr wieder ran – und zwar in einem weiteren Spitzenspiel. Tabellenführer SVK tritt am Samstag um 19.30 Uhr bei der TSG Haßloch (3.) an. „Jetzt beginnt die zweite Phase der Saison“, sagt Coach Schurr, „jetzt geht’s erst richtig los.“ Denn nun zeigten die Mannschaften der Liga erste Abnutzungserscheinungen. „Und man weiß, wo man selber steht und wo die Gegner stehen.“

Der kommende Kontrahent steht auf Rang 3. „Haßloch hat bisher eine hervorragende Saison gespielt“, sagt Schurr, „und die TSG wird alles dafür tun, um uns ein Bein zu stellen.“ Die Pfälzer seien in der Defensive stark und auf allen Positionen außerordentlich gut doppelt besetzt – wie zum Beispiel im rechten Rückraum mit Elvijs Borodovskis und Ales Muhovec. „Ich habe Haßloch sehr genau beobachtet, eine wirklich starke Mannschaft“, so Schurr.

Dennoch braucht sein Team sich nicht zu verstecken. Der SVK führt mit 16:2 Punkten nach wie vor die Tabelle an – auch dank einer weiteren Pleite von Verfolger Rhein-Neckar Löwen 2. „Wir liegen über dem Soll und können jedem Gegner Paroli bieten“, sagt Schurr, der sich nach wie vor dazu berufen fühlt, auf die Euphoriebremse zu treten. „Natürlich ist es meine Aufgabe, zu mahnen“, sagt er, „denn in dieser Liga gibt es zum Teil völlig verrückte Ergebnisse.“ Am liebsten wäre es dem Kornwestheimer Coach, würden einige Teams im Tabellenkeller hängenbleiben. „Das wäre gut für uns, wenn wir mal in ein Loch fallen und eine schlechte Phase haben.“

Doch danach sieht es beim SVK derzeit nicht wirklich aus. Die Pause nach dem deutlichen 37:30-Heimsieg gegen das Top-Team SG Nußloch haben die Kornwestheimer für hartes Training genutzt – an dem auch der Langzeitverletzte Dominic Schaffert wieder komplett teilgenommen hat. „Es kann sein, dass er zum ersten Mal wieder auf der Bank mit dabei ist“, sagt Schurr über den Status seines Allrounders, der im November vergangenes Jahr seinen dritten Kreuzbandriss erlitten hatte.

Jakob Jungwirth fehlt zwar weiterhin nach seiner Hand-Operation, das war’s dann aber auch schon mit den Abnutzungserscheinungen beim SVK.