Handball Nach der Klatsche gegen Sindelfingen verteilt der SVK „eine Watschn“ an Ludwigsburg

Von
Beste Werferin gegen Ludwigsburg: Lara Reichert erzielte sechs Treffer. Foto: Mateja fotografie

Kornwestheim - Im vergangenen Landesligaspiel der Handball-Frauen des SV Kornwestheim war es noch umgekehrt. Beim Tabellenführer HSG Böblingen/Sindelfingen hatte das Team von Trainer Markus Lenz keine Chance (15:27), gegen die HB Ludwigsburg 2 drehten die Kornwestheimerinnen am Samstagabend in der Osthalle den Spieß um. Mit dem 30:16 (11:9)-Heimsieg rehabilitierte sich der SV Kornwestheim vollends, nachdem er bereits unter der Woche im Pokal (39:24 bei der HG Steinheim/ Kleinbottwar) ein Ausrufezeichen gesetzt hatte.

Wie in der Vorwoche gegen Sindelfingen zeigte sich, dass die SVKlerinnen nicht die besten Starterinnen sind. Schnell lagen sie mit 2:4 (8.) im Hintertreffen. „Zu Beginn war die Verunsicherung nach der Sindelfingen-Niederlage schon noch zu spüren“, sagte Lenz. Ohne Ball bewegte sich seine Mannschaft im Angriff nicht genug, in der Abwehr war noch keine Einheit zu erkennen. Erst ab Minute 20 bekam der SVK besser Zugriff, hinzu kam, dass Carina Lüders im Tor einige Bälle hielt. „Ab Minute 20 kam der Zug dann besser ins Rollen“, so Lenz. Beim Seitenwechsel führte seine Mannschaft bereits.

Auch der Beginn der zweiten Halbzeit verlief dann nicht optimal, der 11:12-Rückstand (35.) sollte aber der letzte des Spiels für die Kornwestheimerinnen sein. Vor allem in der Abwehr ließ der SVK kaum noch etwas zu. „Der Angriff hat sich daraus quasi automatisch ergeben“, so Lenz. 19 Tore gelangen den Gastgeberinnen in den verbleibenden 25 Minuten, den Ludwigsburgerinnen gerade einmal noch vier. Beim 18:13 (43.) durch Tanja Bahmann, die wie Nina Haug und Susi Seifert fünf Tore erzielte, führte der SVK erstmals mit fünf Treffern. Beste Werferin der Kornwestheimerinnen war Lara Reichert (6). Spätestens beim 25:15 (54.) durch Rebecca Hald war die Partie entschieden. Fünf weitere Tore in der Schlussphase zeigten, dass die Kornwestheimerinnen Spaß am Offensiv-Handballgefunden hatten. „Dass wir nach der Klatsche jetzt auch mal so eine Watschn verteilen konnten, ist schön“, sagte Lenz. „Und es ist auch ein Signal an den Rest der Liga, dass wir wieder da sind.“

Das wird sicherlich auch der TV Großbottwar wahrgenommen haben, gegen den der SVK am Samstag, 17. November, auswärts ran muss. Der TVG rangiert mit einer Partie und einer Niederlage mehr direkt hinter dem SVK. „Wir haben uns in Großbottwar immer schwer getan, mal gucken wie es diesmal wird“, sagt Markus Lenz.

SVK
Holzer, Lüders – Torkler (3), Weiß, Hald (4/3), Callan (2), Gellert, Bäuerle, T. Bahmann (5), Reichert (6), Seifert (5), Biehl, Haug (5)

Artikel bewerten
0
loading
 
 

Sonderthemen