Handball Schurr-Team will im Derby befreit aufspielen

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Klare Ansage: SVK-Trainer Alexander Schurr will von seinen Schützlingen deutlich weniger leichte Fehler sehen. Foto: z

Kornwestheim - Der SV Kornwestheim, amtierender Meister der Südstaffel der 3. Liga, gastiert am morgigen Samstag zum Württemberg-Derby beim TSB Heilbronn-Horkheim. Die Gastgeber waren in der vergangenen Saison der schärfste Konkurrent des SVK um den Titel und stehen derzeit erneut auf Tabellenplatz 2.

Nach der jüngsten Heimniederlage gegen die TSG Haßloch (28:29) lag der Fokus beim zuletzt spielfreien Neunten SVK in den beiden vergangenen Trainingswochen wieder auf dem Passspiel. „Wir machen eigentlich immer sehr viel in diesem Bereich. Deswegen war es umso verwunderlicher, dass uns im Spiel gegen Haßloch eine so hohe Anzahl an einfachen Fehlern passiert ist“, fasst Alexander Schurr zusammen. Dennoch könne so ein Spiel mal vorkommen – auch wenn der Übungsleiter sich im Klaren ist, dass „solche Fehler gegen Horkheim noch brutaler bestraft werden als gegen Haßloch“.

Nach einem bärenstarken Start mit 17:3 Punkten (lediglich gegen Spitzenreiter Konstanz gab’s eine Niederlage) musste der TSB, nach der Niederlage in Pfullingen am vergangenen Spieltag, die Tabellenführung wieder abgeben. Mit 17:5 Zählern sind die Horkheimer dennoch voll im Soll, bestätigten bisher ihre Aufstiegsambitionen und zählen nach wie vor zum ganz engen Favoritenkreis in der 3. Liga Süd.

Beste Torschützen beim TSB sind der bundesligaerfahrene Pierre Freudl (61 Tore), Rechtsaußen Michael Seiz (41 Tore) sowie Kreisläufer Nils Boschen (38 Tore). „Die Horkheimer Stärke dieses Jahr ist unter anderem die Ausgeglichenheit im Kader“, weiß Alexander Schurr. „Vor allem auf den Rückraumpositionen erwarten uns fünf bis sechs Spieler mit enormer Qualität.“ Zudem trifft seine Mannschaft, ähnlich wie gegen Haßloch, auf eine großgewachsene und robuste 6:0-Abwehr.

„In Horkheim können wir befreit aufspielen, dort gehen wir als Außenseiter in die Partie“, sagt SVK-Torspieler Pascal Welz, der von 2015 bis 2018 drei Jahre lang selbst das Trikot des morgigen Gegners getragen hat. „Trotzdem wollen wir uns in diesem Spitzenspiel natürlich durchsetzen und möglichst punkten.“ Als Grundlage für einen Punktgewinn nennt Coach Schurr einen „disziplinierten und konzentrierten Auftritt“. In welche Richtung sich das Spiel dann entwickelt, werde man sehen.

Verzichten muss Schurr aller Voraussicht nach auf Tim Großmann sowie auf Marvin Flügel, die sich beide mit Sprunggelenkblessuren plagen.

Anpfiff in der Stauwehrhalle in Heilbronn-Horkheim ist um 20 Uhr.

 
 

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