Handball VTZ Saarpfalz: Ein Aufsteiger im Aufwind

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Zuletzt mit guter Partie gegen HBW Balingen-Weilstetten: Fabian Kugel und der SVK spielen schon wieder daheim. Foto:  

Kornwestheim - Der SV Kornwestheim peilt in der 3. Liga Süd den dritten Heimsieg der Saison an. Zuletzt gab es in der Osthalle eine unnötige Niederlage gegen Haßloch (28:29) und ein verdientes, aber glückliches 27:27 gegen HBW Balingen-Weilstetten 2. „Wir wollen uns mit einem Heimsieg bei den Zuschauern für die tolle Unterstützung in diesem Jahr bedanken“, sagt Trainer Alexander Schurr. Zudem sei das Ziel, die Hinrunde mit einem positiven Punktekonto abzuschließen.

Gewinnt der SVK an diesem Samstag daheim gegen die VTZ Saarpfalz (20 Uhr), reicht eine Woche später beim TVS Baden-Baden ein Unentschieden, um das Vorhaben wahr zu machen. Schurr sagt: „Wir haben jetzt die Chance, aus dem Wellengang ein bisschen rauszukommen, wenn wir zweimal doppelt punkten.“ Sein Team steht mit 13:13 Zählern aktuell im Niemandsland der Tabelle auf Rang 9. Fünf Punkte sind es auf den Drittplatzierten TSB Horkheim, ebenfalls fünf Punkte Vorsprung hat der SVK auf den kommenden Gegner (Platz 13), der am vergangenen Spieltag hat aufhorchen lassen, als er einen 26:25-Heimsieg gegen Horkheim einfuhr. Die VTZ hat dadurch erstmals die Abstiegsränge verlassen. Dementsprechend selbstbewusst reisen die Pfälzer nach Kornwestheim. „Für uns ist es jetzt eine sehr schöne Situation, mit einem Sieg im Rücken dort befreit aufspielen und den Favoriten vielleicht ärgern zu können“, sagt Gäste-Trainer Danijel Grgic.

Er sieht seine Mannschaft – auch wegen der restlichen Leistungen bislang – nicht weit entfernt von den etablierten Teams der Liga: „Wenn man unsere bisherige Saison wohlwollend analysiert, muss man festhalten, dass wir bislang nur sieben Niederlagen haben hinnehmen müssen. Leider sind es aber andererseits auch nur zwei Siege und vier Unentschieden. Mit etwas Glück hätten wir auch fünf oder sechs Punkte mehr haben können.“

Sein gegenüber Alexander Schurr stimmt da zu. Das Team aus Homburg-Einöd habe in Tom Paetow (67 Tore) und Martin Mokris (63) zwei sehr starke zentrale Rückraumspieler, „und sonst eine internationale Truppe“ mit einer „gewissen Qualität“. SVK-Kapitän, Christopher Tinti warnt: „Jeder muss wieder an sein Leistungslimit gehen. Zu oft haben wir in dieser Saison schon gesehen, was passiert, wenn das nicht der Fall ist.“ Alexander Schurr weiß aber auch, dass es keinen Gegner gibt, den seine Mannschaft zuhause nicht schlagen kann. Kreisläufer Julius Emrich ist immer noch angeschlagen und hat Probleme mit der Schulter. Sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig. Ansonsten sind alle SVK-Akteure fit.

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