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Kornwestheim Einmal Kornwestheim, immer Kornwestheim

Werner Waldner, vom 29.12.2017 00:00 Uhr
Oberbürgermeisterin Ursula Keck Foto: Christian Mateja
Oberbürgermeisterin Ursula Keck Foto: Christian Mateja

Kornwestheim - Die Bildung wird sicherlich zu den Themen gehören, die die Stadt Kornwestheim im kommenden Jahr besonders intensiv beschäftigen wird. Nicht zuletzt deshalb hat Oberbürgermeisterin Ursula Keck vorgeschlagen, das Silvester-Interview im Lesesaal der Silcherschule zu führen. Den Wunsch haben wir ihr gerne erfüllt.

Frau Keck, Sie haben in diesem Jahr – still und heimlich – Ihr Zehnjähriges gefeiert. Zehn Jahre Oberbürgermeisterin in Kornwestheim: Ist das ein Grund zum Feiern?
Das ist auf jeden Fall ein Grund zur Freude. Zehn Jahre Oberbürgermeisterin, das ist etwas Besonderes.
Was ist Ihnen in dieser Zeit gut gelungen?
Da gibt es viele Punkte. Wenn ich die Innenstadtwicklung betrachte, die Revitalisierung des Salamander-Areals, das K – das ist schon alles gut gelungen. Aber nicht nur im baulichen Bereich gibt’s Erfolge vorzuweisen, wir haben auch wichtige Entscheidungen im Bereich der Bildung und Betreuung getroffen. Das werden auch wichtige Themen der Zukunft sein.
Worauf hätten Sie in den zehn Jahren gut verzichten können?
Spontan fällt mir da nichts ein. Mein Amt zeichnet sich durch eine große Vielfältigkeit aus, durch unterschiedliche Herausforderungen, und das ist das, was ich jeden Tag aufs Neue genieße.
OB – Ihr Traumberuf?
Auf jeden Fall. Ich habe viele Gestaltungsmöglichkeiten. Aber was für mich das Schönste ist: Ich begegne unglaublich vielen Menschen mit interessanten Lebensgeschichten und Biografien.
Ein Beruf auch für die nächsten zehn Jahre?
Davon gehe ich aus.
Auch in Kornwestheim?
Ich bin jetzt gewählt bis zum Jahr 2023 in Kornwestheim. Ich fühle mich hier sehr wohl.
Sie haben nie auf der anderen Seite, auf der politischen Seite gesessen. Hätte das für Sie auch seinen Reiz?
Politische Arbeit ist immer reizvoll. Wenn wir in der Verwaltung Entscheidungen vorbereiten, dann entwickeln wir politische Positionen. Verwaltung und Politik überlappen sich oft. Ich verstehe mich nicht nur als die Verwaltungsleiterin, sondern als eine politische Kraft in Kornwestheim.