Kornwestheim Konzertreihe wird fortgesetzt: Genesis-Songs bei „Kornwestheim rockt“

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True Collins sind eine der bekanntesten Tributebands für Phil Collins und Genesis. Foto: z

Kornwestheim - Die musikalische Katze ist aus dem Sack: Auch 2019 werde es die Konzertreihe „Kornwestheim rockt“ wieder in den Sommerferien auf dem Marktplatz geben, bestätigte der Organisator Johannes Leichtle von der Agentur bankett plus nun auf Nachfrage unserer Zeitung. Und er verriet auch gleich die erste Tributeband: Leichtle hat „True Collins“ ins Boot geholt – die Formation ahmt auf der Bühne Phil Collins und Genesis nach und sagt zudem von sich, „Europas größte und originalgetreuste Phil-Collins-Show“ anzubieten.

True Collins haben sich eine große Nähe zum Publikum und eine kleinteilige Liebe fürs Detail auf die Fahnen geschrieben. Regelmäßig gespielte Songs sind die großen Hits von Phil Collins und Genesis wie „Another Day in Paradise“, „One more Night“, „Sussudio“, „In the Air tonight“ sowie beispielsweise auch „Mama“, „No Son of mine“, „Invisible Touch“ und das berühmte „Land of Confusion“.

Über die weiteren Bands kann Johannes Leichtle zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts Genaues sagen. Aber: Er wolle auch im kommenden Jahr eine „bunte Mischung“ an verschiedenen Tributebands, die bekannte Gruppen nachstellen, auf die Bühne am Stadtparksee bringen. Eine Heavy-Metal-Band sei geplant und auch deutschprachige Musik solle es wieder geben, nennt Leichtle einige Marken.

„Kornwestheim rockt“ hat im vergangenen August und September zum zweiten Mal in Kornwestheim stattgefunden. Die Tributebands, die dabei auftreten, bringen den Geist der ganz großen Rockbands auf die Bühne. Im Gegensatz zu herkömmlichen Coverbands widmen sie sich ganz einer einzelnen Formation und versuchen, Stil, Musik und sogar die Kostüme ihrer Vorbilder so detailliert wie möglich nachzuahmen.

Im Sommer 2017 standen Tributebands auf der Bühne, die die Rolling Stones, Kiss, die Beatles, Joe Cocker und U2 interpretierten. 2018 waren AC/DC, Grönemeyer meets Westernhagen, Queen, Pink Floyd und Bon Jovi angesagt. Die Veranstaltungsreihe kostet dabei keinen Eintritt, sie finanziert sich über Sponsoren und den Getränkeverkauf und findet immer dienstags ab den frühen Abendstunden statt.

Bislang geht das Konzept auf, „Kornwestheim rockt“ wird in der Stadt sehr gut angenommen. Bei den fünf Veranstaltungen in den vergangenen Sommerferien habe er insgesamt rund 8000 bis 10 000 Besucher registriert, berichtet Leichtle. Besonders gut besucht gewesen sei das Konzert der AC/DC-Tributeband „Big Balls“. Man müsse natürlich auch „einen Dank an den Wettergott richten“, sagte Johannes Leichte. „Dass die Veranstaltungsreihe 2018 weiter gewachsen ist, hängt sicher auch damit zusammen, dass wir an der Stelle Glück hatten“, ergänzt der Organisator.

Grundsätzlich geht aber auch das Gesamtkonzept auf: Anfangs sagten Skeptiker, dass in den Sommerferien nicht genug Publikum zusammenkomme. Eher scheint es aber so zu sein, dass die Leute Zeit haben in den Schulferien und auch gar nicht unbedingt alle im Urlaub sind – und dann eben dienstagabends auf den Marktplatz strömen. „Wir haben eine Duftmarke gesetzt“, ist sich Leichtle sicher. Er fügt erfreut hinzu: „Und Ärger gab es auch nicht, es ist alles friedlich abgelaufen.“

Auch aus der Stadt gibt es lobende Worte für die Veranstaltungsreihe – und das von höchster Stelle. „Ich finde es natürlich ganz toll, dass ‚Kornwestheim rockt’ auch 2019 wieder stattfindet“, sagt die Oberbürgermeisterin Ursula Keck. Sie selbst sei bei drei Konzerten gewesen. „Das Konzept ist, genial, es hat allen gut gefallen“, so Keck.

 
 

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