Kornwestheim Vandalismus am Stadion

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Polizei im Einsatz. Foto: dpa

Kornwestheim - Am Stadion an der Bogenstraße und am benachbarten Kunstrasenplatz hatte es in den vergangenen Wochen immer wieder Ärger mit Vandalen gegeben. Mitte März etwa waren auf beiden Anlagen die Tornetze abgeschnitten worden. Kurz darauf gab es außerdem Probleme an den Toren zum Stadion: Unbekannte hatten Klebstoff in die Schließzylinder gefüllt und die Schlösser damit unbrauchbar gemacht – sie mussten ausgebaut und getauscht werden. Die Stadt ließ die Reparatur zeitnah erledigen, doch in der Zwischenzeit war es einige Tage nicht möglich, die Tore des Stadions abzuschließen.

Ob und wie die Anlagen besser kontrolliert werden können, beschäftigte mittlerweile auch den Gemeinderat. Die CDU-Stadträtin Elvira Saverschek hatte bereits in der Sitzung am 22. Februar – noch vor den jüngsten Vandalismus-Fällen – auf Probleme hingewiesen. Auf der Tribüne und der Bahn des Stadions machte sie Glasscherben von Alkoholflaschen aus. „Ich vermisse dort die soziale Aufsicht“, sagte die Stadträtin mit Blick auf nächtliche Partys. In irgendeiner Form müsse eine Sicherung betrieben werden, beispielsweise, indem die Polizei häufiger mal einen Blick ins Stadion werfe. Indes: Andererseits solle das Stadion möglichst gut zugänglich sein für Bürger, die dort Sport treiben wollen.

Eine Stellungnahme vom städtischen Fachbereich Tiefbau und Grünflächen folgte in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Von dort hieß es, das Stadion werde regelmäßig – immer montags – gereinigt, zusätzliche Reinigungen würden nach besonderen Ereignissen und Anlässen anberaumt. Der Fachbereich Recht, Sicherheit und Ordnung ergänzte, das zuständige Bewachungsunternehmen schließe die Anlage in der Zeit zwischen etwa 22.30 und 6 Uhr ab. Auch kontrolliere der Vollzugdienst – zumal Beschwerden aus der Bevölkerung eingegangen seien – das Stadion regelmäßig, verweise Gruppen, die sich zum Feiern treffen, auch des Geländes. Aktuell arbeite die Verwaltung an neuen Schildern, um die Regeln auf dem Gelände deutlicher zu machen. Auf Nachfrage unserer Zeitung ergänzte Eva Wiedemann, die Pressesprecherin der Stadt, für das Gelände des Kunstrasenplatzes haben ohnehin nur die dort aktiven Vereine und die Gluckerschule Schlüssel, schließen bei Bedarf auf und zu.

 
 

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