Lokalsport Ein richtiger Prüfstein für die SVK-Sieben

Lutz Selle, vom 11.11.2016 06:00 Uhr
Tim Scholz (am Ball) zieht durch: Der SVK will in eigener Halle ungeschlagen bleiben. Foto: Archiv/Ralf Porkert
Tim Scholz (am Ball) zieht durch: Der SVK will in eigener Halle ungeschlagen bleiben. Foto: Archiv/Ralf Porkert

Handball/Kornwestheim - Schon nach neun Spieltagen haben sich die Handballer des SV Kornwestheim in der Baden-Württemberg-Oberliga eine komfortable Ausgangsposition erspielt. Egal, wie das Heimspiel am Samstag um 20 Uhr gegen den TSV Neuhausen/Filder ausgeht – die Kornwestheimer werden auch nach zehn Spieltagen auf dem ersten Platz stehen. Denn die Truppe von Trainer Hans Christensen verfügt aktuell über einen Vorsprung von drei Punkten auf den Zweitplatzierten.

Vier Zähler vom SVK entfernt steht der TSV Neuhausen/Filder auf Rang 4. Die „Mad Dogs“ planen – genauso wie der SVK – die baldige Rückkehr in die dritte Liga. In der abgelaufenen Oberliga-Runde haben sie den Aufstieg am Ende nur knapp verpasst. Der Start in die Runde ist dem Team um den neuen Trainer Ralf Bader gut gelungen. Zuletzt ist der Motor der „Mad Dogs“ allerdings ein wenig ins Stottern gekommen. Im Heimspiel reichte es gegen den TSV Deizisau nur zu einem 32:32. Danach setzte es eine 22:29-Niederlage beim Tabellenletzten SG Heddesheim. Verletzungsbedingt standen dem Filder-Team in dieser Partie allerdings nur acht Feldspieler zur Verfügung. Das war vergangene Woche wieder anders, als der TSV in eigener Halle zu einem 31:23-Sieg gegen den TSV Blaustein kam. Fast die Hälfte der Tore für die Gastgeber – nämlich 15 Stück – hat dabei Hannes Grundler erzielt. Mit insgesamt 70 Feldtreffern ist er zurzeit der erfolgreichste Oberliga-Torschütze, wenn die Siebenmeter außer Acht gelassen werden.

„Neuhausen zählt zu den Titelfavoriten. Wie stark die Mannschaft ist, hat sie gegen Blaustein wieder unter Beweis gestellt“, sagt SVK-Mannschaftskapitän Tobias Tauterat. „Das wird ein richtiger Prüfstein für uns, um zu sehen, wo wir wirklich stehen.“

Mit den „Mad Dogs“ wird auch ein alter Bekannter in der Osthalle aufkreuzen: der in der Kornwestheim ausgebildete Rechtsaußen Valentin Weckerle.

Beim SVK, der mit bisher 8:0 Punkten in eigener Halle noch eine weiße Weste hat, sind bis auf Hans Jungwirth wohl alle Spieler einsatzfähig. „Es muss unser Anspruch sein, in der Osthalle ungeschlagen zu bleiben“, sagt SVK-Coach Hans Christensen. „Die Spiele gegen Neuhausen waren aber schon immer heiße Derbys. Da wird auch viel von der Tagesform abhängen.“