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LokalsportNach drei Spielen ist der Fehlstart perfekt

Michael Bosch, vom 11.10.2017 10:49 Uhr
Daniele Bahmann (links) vom SVK. Foto: Archiv
Daniele Bahmann (links) vom SVK.Foto: Archiv

Kornwestheim/Handball - SVK-Trainer Markus Lenz nimmt kein Blatt vor dem Mund. Nach der 19:21 (12:11)-Niederlage beim TSV Harthausen, der dritten im dritten Saisonspiel, sagt der Coach unumwunden: „Wir müssen jetzt ganz klar von einem Fehlstart sprechen. 0:6 Punkte, so haben wir uns das sicherlich nicht vorgestellt.“ Dabei ging es in allen drei Partien knapp zu, die Landesliga-Handballerinnen hatten jedes Mal die Chance auf den Sieg, scheiterten am Ende aber immer – so auch in Hardthausen. „Natürlich ist das ärgerlich, es war knapp, aber wir hätten es vermeiden können“, analysiert Lenz.

Dabei startete sein Team gut, führte nach nicht einmal drei Minuten mit 3:1. Beim 6:6 (13.) waren die Gastgeberinnen aber wieder dran und ließen sich bis zur Pause auch nicht mehr wirklich abschütteln. Beim 13:11 aus Sicht des SVK (34.) durch einen verwandelten Siebenmeter von Sandra Schneider hatte das Lenz-Team nochmals die Chance sich deutlicher abzusetzen, verpasste diese aber. „Das war insgesamt das Problem“, konstatiert Lenz. „In den Phasen, in denen wir uns einen Lauf hätten erarbeiten können, haben wir unerklärliche Fehler gemacht.“ Sein Team habe auch das Harzverbot in der Buchsbachtal-Halle verunsichert, als Ausrede will Lenz dies aber nicht gelten lassen.

Pech im Abschluss

Im zweiten Abschnitt lief es dann auch im Angriff nicht mehr so rund. Nur noch sechsmal brachten die Kornwestheimerinnen den Ball im gegnerischen Tor unter. „Wir hatten auch ein bisschen Pech im Abschluss“, sagt Lenz. Einige Male verfehlten seine Spielerinnen das Hardthausener Tor nur um Zentimeter, der Ball klatschte gegen den Pfosten oder die Latte. So aber bauten die SVKlerinnen den Gegner selbst auf. In der 43. Spielminute lag der SVK, der in Marei Weiß (sechs Treffer) seine beste Schützin hatte, erstmals mit drei Toren im Rückstand – und das holten die Gäste auch nicht mehr auf.

Der SV Kornwestheim spielt an diesem Sonntag, 15. Oktober, 18 Uhr, gegen den Tabellenzweiten HSG Böblingen/Sindelfingen und anschließend gegen den Tabellenführer HB Ludwigsburg. „Da sind wir absolute Außenseiter“, sagt Lenz. „Aber einfacher wird es nicht.“ Es werde langsam Zeit, dass sein Team die knappen Spiele auch mal für sich entscheide. „Sonst wird es ungemütlich“, meint der SVK-Coach.