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LokalsportNach sechs Minuten gibt es als Sondereinlage einen Salto

Melanie Bürkle, vom 23.12.2012 00:00 Uhr
Farhad Ahmad hat gegen Marbach gesiegt. Foto: Peter Mann
Farhad Ahmad hat gegen Marbach gesiegt.Foto: Peter Mann

Kornwestheim - Mit einem gekonnten Salto rückwärts feierte Sorin Valentin Furcoi seinen Sieg und damit auch den erwünschten Gesamtsieg der Mannschaft. Knapp sechs Minuten lang hatte er am Samstagabend in der Rechberghalle vor gut 50 Zuschauern gegen den Marbacher Robin Fabian Eiselt seine Klasse gezeigt und am Ende verdient mit technischer Überlegenheit gewonnen.

„Dieses Mal haben wir uns einfach etwas anders aufgestellt“, erklärte ASV-Trainer Tobias Bulgrin den knappen Erfolg. Bei dem mit 16:18 Punkten verlorenen Hinkampf hatte er die Fehler analysiert und wusste deshalb: „In der 66- und 74-Kilogramm-Klasse im Freistil sind die Marbacher sehr stark, deshalb haben wir uns in den Klassen auf griechisch-römisch konzentriert.“

Wie vermutet, gingen dann auch die beiden angesprochenen Kämpfe verloren. Tobias Wild (66kg/Freistil) wurde von Gegner Markus Götz nach nur 34 Sekunden auf die Schulter gelegt. Ebenso erging es Shirwan Ahmad (74kg/Freistil). Bei ihm dauerte es wenigstens knappe 90 Sekunden, bevor er von Pascal Simon Probst ebenfalls auf die Schulter gelegt werden konnte. Es waren aber nicht die einzigen Schultersiege, die das Publikum zu sehen bekam. Gleich zu Beginn des Kampfabends hatte sich bereits der 19-jährige Bastian Hoever nach nur wenigen Handgriffen auf den Schultern wiedergefunden. Keine acht Sekunden hatte es gedauert, bis Hoever nach einer sauberen Aktion vom KSVler René Martin Schröder flach lag.

110-Kilo-Mann Julian Bulgrin sammelte dafür danach im griechisch-römischen Stil die ersten Punkte für den ASV. Gegen Marc Heinrich konnte er sich klar in drei Runden durchsetzen und siegte mit tech­nischer Überlegenheit.

Auf Bulgrins Sieg folgte eine ebenso gute Leistung von Farhad Ahmad. Er setzte sich, souverän wie Bulgrin, in der 60-Kilogramm-Klasse im Freistil gegen den Gast Sven Horst Probst durch und wurde nach fünfeinhalb Minuten verdient zum tech­nischen Sieger erklärt. „Farhad hatte heute wirklich seine Form gefunden. Das war ein toller Kampf“, lobte auch der Coach.

Tobias Bulgrin selbst musste sich hingegen in der 96-Kilogramm-Klasse im Freistil geschlagen geben. „Ivaylo ist ein klasse Mann, er war heute einfach einen Tick cleverer“, zog der Trainer das Fazit aus seinem hauchdünn verlorenen Kampf. Hadzhiev holte in der vierten Runde seinen dritten Punktsieg und konnte sich damit trotz eines Standes von 9:9 Punkten durchsetzen.

Robin Winkels machte in der 66-Kilogramm-Klasse im griechisch-römischen Stil hingegen kurzen Prozess mit seinem Gegner Simon Manuel Zimmermann. Nach 32 Sekunden legte er ihn kurzerhand auf die Schultern.

Davon konnte Benjamin Lausch nur träumen. Ganze 9 Minuten und 40 Sekunden stand er gegen Daniel Fischer auf der Matte. In der 84-Kilogramm-Klasse im griechisch-römischen Stil kämpften die beiden über fünf Runden. Letztendlich holte sich der Gast einen eindeutigen Punktsieg. Nichtsdestotrotz fand Trainer Bulgrin lobende Worte für den 21-Jährigen: „Nachdem er die erste Runde so deutlich verloren hatte, kämpfte er sich wieder zurück. Das war ein super Comeback, auch wenn es am Ende nicht gereicht hat.“

Mit dem sechsten Platz in der Tabelle der Landesklasse Gruppe B hat es den ASVlern nicht ganz zum sicheren Klassenverbleib gereicht. Im Januar müssen sie sich in den Relegationskämpfen beweisen.

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