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Tischtennis Der SVK stolpert auch im Saarland nicht

Marius Venturini, vom 12.02.2018 00:00 Uhr
Braucht sich nicht hinter der Platte zu verstecken: David Steinle und SVK ziehen ihren Bahnen. Foto: Peter Mann
Braucht sich nicht hinter der Platte zu verstecken: David Steinle und SVK ziehen ihren Bahnen. Foto: Peter Mann

Kornwestheim - David Steinle kann es nicht verhehlen. „Es läuft richtig gut, Wahnsinn“, sagt der SVK-Spieler, der mit seinem Team derzeit souverän die Tabelle der Regionalliga anführt und am vergangenen Wochenende nicht minder problemlos mit 9:1 beim Tabellensechsten TTC Wehrden gewonnen hat.

Den Kornwestheimern hatten weder die dreistündige Autofahrt bis ins Saarland (Wehrden, Stadtteil von Völklingen, liegt nahe der französischen Grenze) noch die eher frostigen Temperaturen in der dortigen Halle etwas anhaben können. Sie legten los wie die Feuerwehr und gewannen zunächst sämtliche Doppel. „Was bei uns eher selten vorkommt“, so Steinle. Gemeinsam mit Kiril Talavanov, der wieder einmal Neuzugang Siddharta Christian Dias Almeida vertrat, machte er mit Lukas Kurfer und Christopher Simonis in drei Sätzen kurzen Prozess. Das erste Doppel hatten Youngster Kay Stumper und Milosz Przbylik ebenfalls in drei Durchgängen gegen Ivan Andres Proano Quimis und Jan-Philip Becker gewonnen. Vier Sätze brauchte die Kornwestheimer Top-Paarung Roko Tosic/Josef Simoncik, die beim 3:1 gegen Luke Savill und Oliver Keiling nur den ersten Abschnitt abgaben.

In den Einzeln behielt zunächst Tosic klar mit 3:0 die Oberhand über den jungen Briten Luke Savill. Länger brauchte Simoncik bei seinem 3:1-Erfolg über Proano Quimis, bei dem die beiden Kontrahenten zweimal in die Satzverlängerung gehen mussten. Nach Steinles 3:1 über Kurfer und Stumpers 3:1 über Keiling hieß es bereits 6:0 für die Kornwestheimer.

Die einzige Niederlage an diesem Tag, Kiril Talavanovs 2:3 gegen Christopher Simonis, konnte den SVK auch nicht aufhalten. „Kiril hat wirklich stark gespielt“, sagt Steinle über den Ersatzmann, der auch in der Reserve in der Verbandsliga starke Leistungen abruft. Aber sein Gegner sei an diesem Tag eben einen Tick besser gewesen. Przybyliks 3:0 und Simonciks Fünf-Satz-Erfolg über Savill machten vollends den Deckel drauf. Bemerkenswert dabei, dass sich Simoncik nach 0:2-Satzrückstand und trotz der klaren Führung seiner Mannschaft noch einmal aufraffte und die Partie drehte. „Das macht man für die eigene Bilanz“, so Steinle.

So steht sein SV Kornwestheim nach wie vor auf Tabellenplatz 1. Zwölf Siege aus zwölf Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Einzig die TSG Kaiserslautern kann in Sachen Aufstieg noch ein Wörtchen mitreden. Der Tabellenzweite aus der Pfalz hat bislang elf Begegnungen absolviert und dabei seine bislang einzige Niederlage (1:9) in Kornwestheim kassiert.

Nun hat der SVK zwei Wochen Pause, bevor es zunächst zum Auswärtsspiel nach Mainz geht. Die Reserve des 1. FSV ist derzeit Vierter. Spielbeginn am Samstag, 24. Februar, ist um 14.30 Uhr.