Tischtennis SVK 2: Auf pures Drama folgt der Aufstieg

red, vom 08.05.2018 09:00 Uhr
Das Aufstiegsteam des SVK 2 Foto: z
Das Aufstiegsteam des SVK 2 Foto: z

Kornwestheim - Der SV Kornwestheim 2 hat die Relegationsrunde gewonnen und steigt in die Oberliga Baden-Württemberg auf. Am Ende ließ die SVK-Reserve die Gastgeber der TTG Neckarbischofsheim und den TTC Odenheim durch zwei Siege hinter sich. Zunächst traf das Team um Mannschaftsführer Momcilo Bojic auf den Zweiten der Badenliga, den TTC Odenheim. Dieser hatte sich zuvor von Neckarbischofsheim, Achter der zurückliegenden Oberliga-Saison, mit 8:8 getrennt.

Kornwestheim legte gegen die ersatzgeschwächten Badener gut los. Sowohl Kiril Talavanov/Bojic, als auch Richard Lukacs/Roman Domagala und Andreas Escher/Bernd Bischoff gewannen in den Eingangsdoppeln. Von den fokussierten SVKlern verloren lediglich Talavanov und Lukacs im vorderen Paarkreuz gegen Abwehr-Ass Christian Back. Talavanov unterlag zudem im Spitzenduell gegen Michael Pfeiffer. Die restlichen Siege von Lukacs (gegen Pfeiffer), Escher (gegen Sebastian Staat und Sascha Giehl), Bojic (gegen Giehl), Domagala (gegen Julian Jirasek) und Bischoff (gegen Michael Steidel) ebneten den Weg zum wichtigen 9:3-Erfolg im ersten Relegationsspiel der Kornwestheimer.

Nach einer einstündigen Pause hieß der Gegner Neckarbischofsheim. Klar war: Ein Remis würde dem SVK 2 reichen. Die Partie begann denkbar schlecht: Sowohl Talavanov/Bojic als auch Escher/Bischoff verloren im Doppel. Lediglich Lukacs/Domagala hielten Kornwestheim im Rennen. Ein an diesem Tag indisponierter Talavanov hatte daraufhin im vorderen Paarkreuz gegen Michael Frey das Nachsehen.

Was folgte, war Dramatik pur. Parallel lagen sowohl Lukacs gegen Milan Kacnik als auch Escher gegen Patrick Oberster scheinbar ausweglos zurück. Doch kämpften sich zurück, um am Ende die beiden wichtigen Zähler zum 3:3 zu erringen. Bojic, Domagala und Bischoff legten drei weitere Zähler nach – der SVK 2 führte 6:3.

Die Geschichte des vorderen Paarkreuzes war danach schnell erzählt. Sowohl Talavanov als auch Lukacs waren bei ihren 0:3-Niederlagen weit von einem Erfolgserlebnis entfernt. Im mittleren Paarkreuz war Escher an diesem Tag nicht zu bezwingen, er siegte auch gegen Matus Diko. Bojic jedoch unterlag dem starken Patrick Oberster, sodass es mit einem 7:6-Zwischenstand ins hintere Paarkreuz ging.

Kluges und druckvolles Spiel von Domagala gegen Marc Seel bescherten ihm einen wichtigen 3:0-Erfolg. Abteilungsleiter Bernd Bischoff tat es ihm gleich und sicherte am Nachbartisch mit einem Dreisatzerfolg den 9:6-Sieg und damit den Aufstieg.

Nach dem letztjährigen Aufstieg in die Verbandsliga gelang dem SVK 2 nun auch unter der Leitung von Mannschaftsführer und Spielertrainer Momcilo Bojic den Aufstieg in die Oberliga. Das Team reiht sich damit als eine von insgesamt sechs Mannschaften der SVK-Abteilung als Aufsteiger dieser Saison ein.