Tischtennis SVK-Reserve präsentiert sich stark

red, vom 16.10.2018 09:00 Uhr
Das funktioniert: die neue Doppelpaarung des SVK 2 aus Kiril Talavanov (vorn) und Carlos Ishida. Foto: Horst Dömötör
Das funktioniert: die neue Doppelpaarung des SVK 2 aus Kiril Talavanov (vorn) und Carlos Ishida. Foto: Horst Dömötör

Kornwestheim - Zwei Siege hat der SVK 2 am Wochenende in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg geholt. In eigener Halle gab es gegen den Mitaufsteiger und letzjährigen Meister SC Staig einen 9:4-Erfolg. Tags darauf entschied die Kornwestheimer Zweitvertretung die Auswärtspartie beim TTC Gnadental mit 9:7 für sich.

Erstmals dabei war beim SVK 2 der brasilianische Neuzugang Carlos Ishida. Er holte mit seinem neuen Doppelpartner Kiril Talavanov prompt gegen Thomas Huber/Tom Duffke den ersten Punkt. Am Nebentisch mussten dagegen Richard Lukacs und Kevin Beckmann dem SC-Spitzendoppel Gerd Richter/Dwain Schwarzer gratulieren. Für die erneute SVK-Führung sorgten dagegen Momcilo Bojic/Bernd Bischoff, die bereits in früheren Jahren einige Spielzeiten zusammen im Doppel agierten, gegen Thilo Merrbach/Michael Roll.

In den Einzeln zeigte Ishida weiter sein Können und bezwang Schwarzer mit 3:1, während Talavanov gegen Richter glatt mit 0:3 verlor. Mit Siegen im Entscheidungssatz von Lukacs über Duffke und einem deutlichen 3:0 von Bojic über Huber baute der SVK 2 die Führung aus. Im hinteren Paarkreuz musste Bischoff seinem Trainingsrückstand Tribut zollen: Er unterlag gegen Roll mit 1:3. Beckmann hingegen bot eine ansehnliche Leistung und bracht den SVK durch sein 3:2 gegen Merrbach zur Halbzeit mit 6:3 in Führung.

Das wohl beste Match des Abends lieferten sich Carlos Ishida und Gerd Richter, der seit Jahren einer der besten Spieler der Liga ist. Nach hochklassigen Ballwechseln verließ Ishida verdient den Tisch als 3:1-Sieger. Kein Erfolgserlebnis gab’s hingegen für Talavanov. Gegen Dwain Schwarzer zog er mit 1:3 den Kürzeren. So war es am überragenden mittleren Paarkreuz, den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen. Sowohl Lukacs als auch Bojic brachten dabei ihre Gegner Huber und Duffke sichtlich zur Verzweiflung und zeigten in je drei Sätzen ihre Überlegenheit. Endstand: 9:4.

Tags darauf kam es in Gnadental zu einem wahren Marathon-Auswärtsspiel. Kiril Talavanov musste verletzungsbedingt passen (drei 0:3-Wertungen mit 0:11, 0:11 und 0:11). Ishida/Lukacs holten im Doppel gegen Valeriy Rakov/Uwe Zeisberger den ersten Punkt für den SVK 2. Bojic/Bischoff unterlagen im Entscheidungssatz gegen Lukas Kramer/Klaus Mack.

Im vorderen Paarkreuz gab es durch Talavanovs Ausfall zwei kampflose Zähler für Gnadental – Ishida hingegen setzte seine Erfolgsserie fort und punktete sowohl gegen Daniel Horlacher als auch später gegen Rakov mit 3:0. Das mittlere Paarkreuz war erneut in Kornwestheimer Hand: Lukacs steuerte zwei Siege gegen Florian Saljani (3:0) und Kramer (3:1) bei, Bojic einen feinen 3:1-Sieg gegen Saljani – allerdings zuvor auch eine 2:3-Niederlage gegen Kramer. Im hinteren Paarkreuz fand Bischoff erneut nicht zu seiner Form (1:3 gegen Mack, 2:3 gegen Zeisberger), während Beckmann beide Zähler gegen Zeisberger (3:1) und Mack(3:2) holte.

Im Schlussdoppel um SVK-Sieg oder Remis trumpften Ishida/Lukacs gegen Horlacher/Saljani nochmals groß auf und machten in drei Sätzen alles klar.