Volleyball Gegen den Ersten fehlt das Glück

Marius Venturini, vom 07.11.2018 09:00 Uhr
Die SVKlerinnen Nathalie Harsch (hinten rechts) und Meike Hestermann (Nummer 7) durchleben beim Heimspieltag Foto: Peter Mann
Die SVKlerinnen Nathalie Harsch (hinten rechts) und Meike Hestermann (Nummer 7) durchleben beim Heimspieltag Foto: Peter Mann

Kornwestheim - Klare Sache in der Bezirksliga Nord der Männer: Die SG Kornwestheim/Freiberg hat beim Tabellen-letzten SV Esslingen 2 mit 3:0 gewonnen. „Wir haben uns erstaunlich schwergetan“, fasst SG-Coach Andreas Leitner zusammen. Er hatte in der Partie auf Mittelblocker Fritz Bäßler verzichten müssen, der im Urlaub weilte. „Aber darauf haben wir uns ja einstellen können“, so Leitner, der den etatmäßigen Außenangreifer Sven Schieber auf Bäßlers Position beorderte – so, wie es das Team bereits im Training ausprobiert hatte.

Schieber machte seine Sache gut. Im ersten Durchgang war er mit sicheren Angaben sogar der Garant für den 25:23-Satzgewinn. „Trotzdem hatten wir eine viel zu hohe Fehlerquote“, moniert Trainer Leitner. „Es wurde zwar von Satz zu Satz besser, aber von ‚gut’ war es immer noch ein gutes Stück entfernt.“ Den zweiten Abschnitt entschied seine SG mit 25:21 für sich. Im dritten Satz gab es schließlich das Kuriosum eines Feldverweises für den Esslinger Zuspieler – er hatte sich mit dem Unparteiischen angelegt. „Sowas kommt im Volleyball sehr selten vor“, so Leitner. Der Durchgang ging am Ende mit 25:19 an sein Team, das aktuell Fünfter ist.

„Es gibt bei uns noch viel Luft nach oben“, sagt Leitner, „und vor dem Heimspieltag haben wir noch viel Arbeit vor uns. Am Samstag, 17. November, trifft die SG auf den Sechsten SV Remshalden 2 und auf den Siebten TV Cannstatt.

Für die Frauen des SV Kornwestheim gab es in der Bezirksliga Ost beim Heimspieltag einen Sieg und eine Niederlage. Gegen den Tabellen-Siebten SV Frickenhofen holte das Team von Trainer Sven Brummer zunächst noch einen 3:1-Erfolg. Dabei punktete der SVK vor allem durch die Mitte in Person von Meike Hestermann und durch starke Angaben von Nathalie Harsch. So gestaltete Brummers Mannschaft die ersten beiden Durchgänge mit 25:23 und 25:12 erfolgreich. Danach stellte der Coach komplett um, tauschte auf der Libera-Position Anna Jung für Judith Kittel und in der Mitte Franziska Hacket für Lea Dobberschütz. Damit kam keine der Protagonistinnen so richtig zurecht – mit der Folge, dass der dritte Satz 15:25 endete. Mit dem bewährten System holte sich der SVK im Anschluss aber den vierten Satz mit 25:15 und machte den Sieg klar.

Gegen den Tabellenführer SV Esslingen war im Anschluss mehr drin als eine 1:3-Pleite. Der SVK startete gut und holte sich dank starker Aufschläge auch Durchgang Nummer 1 mit 25:16. Danach hatte sich der Klassenprimus aber darauf ein- und seine Annahme umgestellt. Satz 2 endete knapp mit 23:25, Satz 3 mit 19:25. Eng wurde es erneut im vierten Durchgang, den der SVK mit 25:27 erst in der Verlängerung abgab.

„Es war ein sehr gutes Spiel, das wir mit ein bisschen Glück im zweiten und vierten Satz sogar gewinnen hätten können“, so Brummer, dessen Team derzeit Dritter ist - und am Sonntag, 18. November, erneut zweimal Heimrecht hat. Dann geht es gegen den Fünften ASV Botnang sowie den Zweiten MTV Ludwigsburg 3.