BMX-Radsport Kornwestheimer Medaillentriple

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Die Deusche BMX-Meisterschaft fand in Berlin statt. Foto: Pixabay

Kornwestheim - Dreimal Edelmetall haben BMX-Piloten aus Kornwestheimer Vereinen bei der deutschen Meisterschaft in Berlin abgesahnt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Titelkämpfe ausschließlich in den internationalen Championship-Klassen „Junior“ und „Elite“ ausgetragen. Jeder Sportler durfte nur einen Betreuer vorab anmelden, Zuschauer an der Strecke waren nicht erlaubt.

Nadja Pries holte sich in der Klasse „Women Elite“ den Titel. Die 26-jährige Erlangerin, die seit Kurzem im Trikot der Skizunft startet, brauchte im „Mellopark“ in der Bundeshauptstadt 40,351 Sekunden für ihren Sieg im Finale. Es war ihr zwölfter nationaler Titel.

So blieb sie auch vor der Vorjahressiegerin Regula Runge, die für den SV Kornwestheim fährt. Nach langer Rennpause war es für die Deutsche Meisterin von 2019 das erste Rennen der Saison 2020. Und sie freute sich nach 46-wöchiger Unterbrechung auf die Rückkehr in den Wettkampf. Trotz eines Infekts war die Kornwestheimer Elitefahrerin hoch motiviert und zeigte einen starken Willen. Wie auch die spätere Siegerin dominierte sie ebenfalls ihre drei Qualifikationsläufe und gewann jeweils deutlich. Im Finale gelang ihr ein guter Start, am Ende stand in 41,635 Sekunden Platz 2.

„Es war schön, endlich wieder Rennen zu fahren“, gab die Kornwestheimerin zu Protokoll. Durch die Corona-Pause habe sie gemeinsam mit ihrem Team Zeit gehabt, um an technischen Feinheiten zu feilen. „Die konnte ich gleich im Rennen einsetzen.“ Natürlich habe sie aufgrund des Infekts nicht ihr ganzes aktuelles Potenzial abrufen können. „Aber wir sind zufrieden.“

Auf dem dritten Platz komplettierte Franziska Lengger vom MC Preissenberg (Bayern) das Podium. Sie kam nach 43,340 Sekunden ins Ziel.

Einen weiteren Kornwestheimer Podiumsplatz fuhr David Szell für die Skizunft heraus. In 37,347 Sekunden wurde er in der Klasse „Men Junior“ Zweiter hinter Pascal Brenzel vom RV Gomaringen, der 36,646 Sekunden brauchte. Dritter wurde in dieser Klasse Toni Skrzypek vom BMX-Club Württenberg in 37,812 Sekunden.

In der Klasse „Men Elite“ waren gleich fünf Starter der Skizunft vertreten, aufs Podium reichte es aber für keinen. Ins Finale schafften es drei Kornwestheimer, Kay Stindl lieferte als Fünfter in 35,745 Sekunden das beste Resultat, knapp vor Jonas Ballbach, der 35,903 Sekunden benötigte. Aron Beck landete in 37,021 Sekunden auf Platz 8. Jakob Bernhart und Pierrick Eveno schafften den Sprung in den Endlauf nicht. Den „Elite Men“-Sieg holte sich Stefan Heil vom MSC Ingersheim in 34,433 Sekunden vor seinem Vereinskollegen Julian Schmidt (34,918 Sekunden).

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