Fußball Der neue Mann bringt zahlreiche Optionen

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Neu beim SVK: Ciro Palmieri Foto: z

Kornwestheim - Bezirksliga-Tabellenführer SV Kornwestheim hat die Lücke in der Defensive geschlossen. Nach dem Abgang von Konstantinos Georgis, der sich beim SVK nicht durchsetzen konnte und zu seinem früheren Verein TSV Mühlhausen/Stuttgart in die Kreisliga A zurückgekehrt ist, verstärkt nun Ciro Palmieri den Abwehrverbund im Team von Trainer Sascha Becker. „Ein guter, junger Spieler, passend zu unserer Philosophie und passend zu meinen Vorstellungen. Er ist schnell, kopfball- und zweikampfstark“, schickt der Coach einige Vorschusslorbeeren voraus.

Am vergangenen Freitag erledigten die beteiligten Vereine vollends die notwendigen Formalitäten für den Wechsel. Palmieri kommt vom Landesligisten TSV Weilimdorf. „Dort hat es nicht mehr gepasst und er hat keine Einsätze bekommen“, berichtet Becker. Er hatte den Verteidiger schon längere Zeit auf dem Zettel. Sein Assistenztrainer Patrick Müller kennt Palmieri aus gemeinsamen Tagen beim FV Löchgau, in dessen zweiter Mannschaft der Neue bereits Erfahrung in der Bezirksliga gesammelt hat.

Palmieri will sich wieder beweisen

„Ciro Palmieri ist ein richtiger Athlet und sehr bissig“, sagt Becker. Er könne als Innenverteidiger, aber auch auf jeder anderen Position in der Viererkette spielen. Seine Schnelligkeit macht’s möglich. „Wir haben mit Lars Greinert bisher einen schnellen Innenverteidiger“, so Becker. Nur weilt der noch bis April in Kanada. „Und Mike Wolf und Tim Waida sind ganz andere Spielertypen“, führt der Chefcoach weiter aus. Palmieri steigere die Qualität nochmals und verleihe seiner Mannschaft noch weitere Optionen.

Und was sagt der der neue Mann, der im italienischen Neapel geboren ist, selbst zu seinem Wechsel? „Ich hatte in Weilimdorf nicht mehr so viele Chancen, mich zu zeigen.“ Das wolle er nun ändern. „Ich will mich beweisen und wieder reinkommen.“ Mit Patrick Müller habe er stets gut zusammengearbeitet.

Seine Stärken sieht er selbst, neben Zweikampf, Schnelligkeit und Kopfballspiel, auch im Spielaufbau. „Ich glaube, der ist auch nicht schlecht. Ich arbeite viel daran.“ Einen Stammplatz wolle er sich zwar irgendwann schon erkämpfen. „Aber ich versuche, mich zu integrieren und mir das Vertrauen des Trainers zu erarbeiten. Ich hoffe, dass das klappt.“

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