Fußball Nico Schürmann zieht es in die USA

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In der restlichen Rückrunde müssen Pirmin Löffler (links) und der SVK ohne Nico Schürmann (rechts) auskommen. Foto: Archiv/Horst Dömötör

Kornwestheim - Die zwei Tore und eine Vorlage, die SVK-Stürmer Nico Schürmann jüngst zum 3:0-Sieg des Bezirksliga-Spitzenreiters in Merklingen beisteuerte, sind bis auf Weiteres seine letzten im Kornwestheimer Trikot gewesen. Wie der Verein nun vermeldet, zieht es den 22-Jährigen bis Oktober in die USA. Dort wird er als Werkstudent bei Porsche tätig sein.

Neun Treffer und mehr als doppelt so viele Torvorlagen stehen derzeit für den Offensivmann zu Buche, der mit der B-Jugend des VfB Stuttgart in der Saison 2012/2013 Deutscher Meister wurde und der anschließend bei den Stuttgarter Kickers und dem SGV Freiberg spielte. Dass der SVK personell nun aber noch einmal nachlegt, schließt Trainer Sascha Becker kategorisch aus. „Wir müssen nicht unbedingt mit zwei Spitzen spielen“, so der Coach, dem als Schürmann-Ersatz ein breiter Fundus an Angreifern zur Verfügung steht. „Aber natürlich kann man Nico nicht eins zu eins ersetzen, auch als Spielertyp nicht“, so Becker.

Schürmann war vor der Saison 2017/2018 von Freiberg zum SVK gewechselt, machte also die Abstiegssaison in der Landesliga bereits mit. Und in der aktuellen Bezirksligaspielzeit zeigte sich der Stürmer so fit wie selten zuvor. Dennoch: „Ich habe deswegen jetzt keine Sorgenfalten auf der Stirn“, betont Becker. Auch Stephan Mohr, Abteilungsleiter Aktive beim SVK, ist optimistisch: „Unser Team ist so gewachsen, dass sie das stemmen werden“, lässt er sich auf der Internetseite des Vereins zitieren.

Wie Becker ist aber auch er der Meinung, dass nun andere in die Bresche springen können. Der Coach zählt einige Alternativen auf: „Berkan Yürükoglu, der immer besser in Fahrt kommt, Kai Fischer, Stefano Nicolazzo, Pirmin Löffler, Marco Reichert, wir haben einige offensiv starke Spieler.“ Und eigentlich „muss man sich für Nico ja auch freuen, dass er so eine Gelegenheit bekommt“. Zum Schluss sieht Sascha Becker das Positive: „Er kommt ja auch wieder zurück.“

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