Fußball Rauswurf und Verletzung

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Fehlt verletzt: Issa Mira (rechts) Foto: Archiv/Peter Mann

Kornwestheim - Henos Burgess gehört künftig nicht mehr dem Kader des Fußball-Landesligisten SV Kornwestheim an. Coach Sascha Becker gibt als Grund für den Quasi-Rauswurf Motivationsmangel beim Außenverteidiger an, der erst vor der Saison aus der A-Jugend des TV Pflugfelden zum SVK gestoßen war. Nun ist das Kapitel bereits in der Hinrunde wieder beendet.

Und die Reihe der schlechten Nachrichten reißt nicht ab: Issa Mira hat sich am vergangenen Wochenende im Spiel der zweiten Mannschaft schwer verletzt. Der Mittelfeldmann brach sich vier Wirbel und eine Rippe, als er in die Spielfeldumrandung krachte. Er durfte das Krankenhaus zwar mittlerweile wieder verlassen, wird dem Becker-Team jedoch lange fehlen – weit über das Spiel des SV Kornwestheim an diesem Sonntag um 15 Uhr gegen den SV Leingarten hinaus. Fraglich ist zudem der Einsatz von Nico Schürmann (Studium in Holland) und von Pirmin Löffler (angeschlagen).

Nur nicht einlullen lassen

Der SV Leingarten ist mit vier Punkten Vorletzter und steht somit noch deutlich schlechter da als der SVK, der mit zehn Zählern den 15. Platz belegt. Die bisher letzte Heimpartie gegen das Team aus dem Landkreis Heilbronn – es war das letzte Spiel vor dem Lockdown im Herbst 2020 – gewann Kornwestheim mit 6:0. „Von alldem dürfen wir uns aber nicht einlullen lassen“, warnt Coach Becker vor der wichtigen Begegnung – im Wissen, dass auch der Gegner mit dem Rücken zur Wand stehe.

Beim Spiel in Eltingen habe man gelernt, dass auch 15:2 Torschüsse nichts bringen, wenn man am Ende 0:1 verliere. Im Grunde sei es ganz einfach und komme auch nicht auf den Gegner an. „Wir müssen mit aller Macht diesen Ball über diese Linie bringen.“ Fußballerisch, taktisch, kämpferisch und auch läuferisch sei gegen Eltingen bei seinem Team alles im grünen Bereich gewesen. Nun werde aber auch der SV Leingarten versuchen, mit allen Mitteln dagegenzuhalten.

Trotz der zuletzt wenig berückenden Ergebnisse sei die Stimmung in seiner Mannschaft ordentlich, so Becker. „Aber wir haben uns natürlich alle sehr geärgert.“

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