Fußball Zum Auftakt gleich das volle Programm

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Es geht wieder los: Der SVK (mit unter anderem Nico Schürmann, gelbes Leibchen) ist in die Vorbereitung gestartet. Foto: Horst Dömötör

Kornwestheim - Zum Wiedereinstieg nach dem Jahreswechsel gab es keine Gnade für die Landesligafußballer des SV Kornwestheim. Coach Sascha Becker und sein Trainerteam hatten eine pickepackevolle Übungseinheit vorbereitet, bei der die 22 anwesenden Spieler gleich ordentlich gefordert waren. „Ich halte nichts von lockeren Auftakten“, betont Becker, „so nach dem Motto: ‚Jetzt kicken wir halt ein bisschen’.“ Dafür fehle schlicht und einfach die Zeit.

Stattdessen gab es am Dienstagabend auf dem Kunstrasen an der Bogenstraße zunächst einen 20-minütigen Leistungstest, bei dem sich das Tempo stetig steigerte. Danach war eine ausführliche Gymnastikeinheit an der Reihe, im Anschluss übten Beckers Schützlinge mit dem Ball einzelne Spielformen. Es folgte ein Trainingsspiel, elf gegen elf über zwei Drittel des Platzes. Und zu guter Letzt malträtierte Fitnesscoach Manfred Reichert die Fußballer noch 45 Minuten lang in Sachen Kraft und Ausdauer. Nach zwei Stunden war der intensive Aufgalopp vorbei.

Besonders freute sich Sascha Becker über die Tatsache, dass keiner seiner Akteure verletzt fehlte. Nicht mit dabei waren lediglich Innenverteidiger Mike Wolf, der Geburtstag feierte, und Pirmin Löffler, der aufgrund seines Studiums passen musste. „Und bei den Anwesenden waren die Werte gut bis sehr gut, bis auf ganz wenige Ausnahmen“, so Becker. Man habe gesehen, dass viele Spieler sich während der trainingsfreien Zeit fit gehalten hätten. Auch mit der Ballzirkulation zeigte sich der Coach zufrieden, „obwohl man die acht Wochen Pause schon ab und zu gemerkt hat“.

Die notwendige Routine kann sich der SVK an diesem Sonntag, 26. Januar, im ersten Testspiel holen. Um 12 Uhr geht es beim Bezirksligisten TV Zuffenhausen erstmals probeweise über 90 Minuten. „Wir haben absichtlich ein Spiel gegen einen Gegner vereinbart, der eine Klasse unter uns spielt“, so Becker. So komme sein Team zu zahlreichen Angriffen und könne somit nach Ballverlusten das Umschaltspiel zur Defensive üben.

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