Handball 3. Liga: Wer will, macht Schluss

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Nach der Ansage des DHB bleibt dennoch vieles im Dunkeln. Foto: Pixabay

Kornwestheim - Der Deutsche Handballbund (DHB) ändert in der Corona-Pandemie für seine 3. Ligen den Modus. Wie der Bundesrat des DHB am Mittwochabend bekannt gab, wird es in der – derzeit unterbrochenen – Saison keine Absteiger geben. Fest steht außerdem, dass die Spielzeit nicht mehr nach altem Muster zu Ende geht.

Es wird unter sämtlichen 72 Teams aus den vier Drittligastaffeln eine freiwillige Aufstiegsrunde geben, für die sich die Vereine noch bis zum Montag, 1. März, melden und bis zum 31. März ihre Lizensierungsunterlagen einreichen müssen. Der Modus wird noch festgelegt, je nach Anzahl der Teilnehmer.

Für die restlichen Teams ohne Aufstiegsambitionen plant der DHB eine Runde, in der sich die Mannschaften für den DHB-Pokal qualifizieren können. Die Partien sollen im April starten, auch hier hängen das System und die Verteilung der Qualiplätze von der Teilnehmerzahl ab. Die Clubs haben aber auch die Möglichkeit, den Spielbetrieb bis zur neuen Saison ruhen zu lassen und erst dann wieder ins Geschehen einzugreifen – und vorher Testspiele zu absolvieren. Die Spielzeit 2021/2022 startet wahrscheinlich Mitte/Ende August.

Dass der SV Kornwestheim an der Aufstiegsrunde teilnimmt, haben die Vereinsverantwortlichen bereits ausgeschlossen. Ob sich der SVK in der DHB-Qualirunde wiederfinden wird, das diskutiert die Abteilungsspitze in Kürze. Auch ein Konzept mit Testspielen ist für den Sportlichen Leiter Mirko Henel und Co. denkbar.

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