Handball Das Warten hat beim SVK ein Ende

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Noch ruht der Ball: Die Vorbereitungen auf die neue Saison laufen. Foto: Pixabay

Kornwestheim - Nach monatelanger Wartezeit hat der Handballverband Württemberg (HVW) die Einteilung der Spielklassen im Jugendbereich bekannt gegeben. „Endlich“, wie es von Seiten des SV Kornwestheim heißt. Dabei gehört der SVK zu den Vereinen, bei denen große Freude herrscht.

Sowohl im männlichen als auch im weiblichen Bereich treten in der Saison 2020/2021 alle ersten Mannschaften von der C- bis zur A-Jugend mindestens auf Verbandsebene an. „Mindestens“, da der männlichen A-Jugend sogar der Sprung in die neu gegründete Baden-WürttembergOberliga gelungen ist. Das Team des Trainerduos Rafet Oral und Martin Vochazer spielt damit nicht nur gegen Mannschaften aus dem HVW-Gebiet, sondern auch gegen solche aus den Verbänden Baden und Südbaden.

Die männliche B1, die weibliche B sowie die weibliche C1 erhielten in ihren Ligen jeweils den Festplatz des Handballbezirk Enz-Murr und mussten somit nicht um eine ausreichende Punktzahl zittern. Diese erreichten – zur großen Freude der Verantwortlichen – mit der weiblichen A1 und der männlichen C1 zwei Teams, welche die Qualifikation im Vorjahr knapp verpasst hatten. Damit stehen sechs Jugendteams des SVK auf Verbandsebene.

„Der Handballverband Württemberg belohnt mit dieser Einteilung die kontinuierlich herausragenden Leistungen unserer Jugendmannschaften“, schreibt der SVK. Lediglich vier anderen Vereinen aus dem gesamten Verbandsgebiet sei in der Saison 2020/2021 ein vergleichbarer Erfolg gelungen. Allerdings: Von diesen stellen die SG BBM Bietigheim, die JSG Neckar-Kocher und FA Göppingen Aktiventeams in der 1. Bundesliga. Dazu kommt noch die SG H2Ku Herrenberg, deren Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga aufläuft. Eine Staffeleinteilung der einzelnen Ligen auf Verbandsebene soll laut HVW dieser Tage erfolgen. „Die Staffelgröße wird zwischen sechs und acht Teams festgelegt. Ziel ist es, im Anschluss an die Meisterschaftsspiele in allen Altersklassen einen württembergischen Meister zu ermitteln“, heißt es vom HVW dazu.

Diese recht kleinen Tableaus seien gewollt, „um möglichst flexibel bleiben zu können“. Bei optimalem Saisonverlauf sind die Ligapartien zwar schon Ende Februar beendet, allein die Staffelsieger in allen Altersklassen spielen noch um den württembergischen Meistertitel. „Sollte es allerdings zu einem erneuten kurzfristigen Spielverbot oder Lockdown kommen, so könnten Spiele auch noch im März oder gar April neu angesetzt werden“, hat der Verband in Sachen Corona schon vorausgedacht.

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