Handball Der SVK könnte bald weiterspielen, will aber nicht

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Der Handball ruht auch in der 3. Liga. Foto: z/Pixabay

Kornwestheim - Ist die 3. Liga dem Profibereich zuzurechnen oder doch den Amateuren? Diese Frage beschäftigt seit Ende der vergangenen Woche die Verantwortlichen des Deutschen Handball-Bunds (DHB). Wie die Antwort ausfällt, hat großen Einfluss darauf, wie die nächsten Wochen der Drittliga-Handballer des SV Kornwestheim aussehen werden. Denn während der Spiel- und Trainingsbetrieb ab der Oberliga abwärts wegen Corona bis Ende des Monats ruht, wird in der 1. und 2. Bundesliga weitergespielt.

Um die Frage zu klären, hat der DHB die Spiele der 3. Liga bis zum 15. November ausgesetzt. „Die Spielkommission 3. Liga und der Vorstand werden in der Zwischenzeit die Möglichkeiten der Fortsetzung des Spielbetriebs und/oder Trainingsbetriebs und die dafür erforderlichen Maßnahmen prüfen“, teilt der DHB mit. Für die Verantwortlichen des SV Kornwestheim wäre ein Weiterspielen aber nicht sinnvoll. „Wenn wir weiterspielen, würde das ohne Zuschauer passieren. Und das würde sich für uns nicht rechnen“, sagte Abteilungsleiter Andreas Postl nach der Partie des SVK, bei der noch 240 Zuschauern in der Osthalle waren. Zudem seien die Spieler auch faktisch keine Profis. „Sie haben ganz normale Jobs und verdienen sich mit dem Handball etwas dazu“, so Postl.

Zudem: Im Profibereich greift ein Hygienekonzept, das regelmäßige Coronatest und weitere Auflagen vorsieht. „Natürlich wollen die Jungs weiterspielen, aber man muss sich auch die Frage stellen, ob das in der aktuellen Situation Sinn macht“, sagte Alexander Schurr. Ein Blick auf den Verlauf des vergangenen Spieltags unterstreicht die Aussage des SVK-Trainers. Von neun angesetzten Partien sind in der Südstaffel der 3. Liga sechs ausgefallen.

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