Handball Mit Pfeilen und vielen helfenden Händen

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Pfeile und Wegweiser geben die Richtung vor. Foto: Peter Mann

Kornwestheim - Die ersten Worte, die Alexander Schurr nach dem 35:34-Erfolg im Trainergespräch äußerte, gingen nicht an seine Spieler, sondern an das Organisationsteam. „Sie haben es möglich gemacht, dass wir wieder vor Zuschauern Handball spielen dürfen“, sagte der SVK-Coach. In den vergangenen Monaten hätten viele Menschen im Verein unzählige Stunden dafür aufgebracht, um ein passendes Konzept auszuarbeiten.

Und die Arbeit hat sich gelohnt: Rund sieben Monate nach dem letzten Heimspiel kamen rund 200 Zuschauer in die Osthalle und fühlten sich nicht nur wegen des Heimsiegs spürbar wohl. Vor allem auch, weil das coronabedingte Hygienekonzept des Vereins gut aufging. Statt des Ticketverkaufs am Spieltag konnten die Karten vorab im Internet erworben werden, die Dauerkartenbesitzer waren ohnehin schon personalisiert. „Im Zuge des Verkaufs der Tickets konnten wir die Hygieneregeln schon vorab an die Zuschauer weitergeben und die haben sich toll daran gehalten“, sagte Miriam Bahmann, stellvertretende Abteilungsleiterin der SVK-Handballer.

Nach dem kontaktlosen Scan der Tickets ging es über ein Leitsystem von Wegweisern und Pfeilen entweder zum Platz, zu den Toiletten oder zur Verpflegungsstation, die mit Plexiglasscheiben abgetrennt war. Am zugewiesenen Platz, neben dem links uns rechts einige Sitze frei blieben, endete dann auch die Maskenpflicht. Und wenn in dem Pfeilemeer ein Wirrwarr aufkam, war ein Ordner zur Stelle und zeigte den Weg. „Der personelle Aufwand war um einiges größer, aber dadurch hat es reibungslos funktioniert“, resümierte Miriam Bahmann.

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