Handball Saisonabschluss so seriös wie möglich

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Noch mal mit vollem Ernst zur Sache: der SVK mit Marvin Flügel Foto: Archiv/Horst Dömötör

Nein, ein bloßes Schaulaufen solle es dann doch nicht werden. Die Drittliga-Handballer des SV Kornwestheim wollen ihr abschließendes Saisonspiel an diesem Samstagabend so seriös wie möglich angehen – auch wenn es für keinen der Beteiligten mehr um etwas geht. Gegner in der hessischen Fremde ist die HSG Rodgau Nieder-Roden, es ist die Partie der beiden punktgleichen Schlusslichter in Qualigruppe D für den DHB-Pokal. Anwurf ist um 19.30 Uhr.

„Da kann ich dann auch nicht aus meiner Haut“, sagt SVK-Trainer Alexander Schurr und verweist nochmals darauf, dass seine Mannschaft ihre Aufgabe in aller Ernsthaftigkeit angehen werde. „Wir haben auch intensiv trainiert, dabei geht es ja auch um die Verletzungsprophylaxe.“ Außerdem gehe es um den Respekt vor dem Gegner. Das Hinspiel in der Vierergruppe gegen die HSG ist die einzige Begegnung, die der SVK in der Pokal-Qualifikation bislang gewonnen hat. 30:28 hieß es Ende April in der Osthalle.

Vielspieler brauchen eine Pause

„Wir stellen natürlich fest, dass die Vielspieler bei uns jetzt die Pause brauchen“, sagt Schurr vor der letzten Partie einer anstrengenden Saison. Der Coach bleibt bei seiner Einschätzung, die er auch schon mehrfach kundgetan hat: „Der Modus war nicht gut, da sind sich fast alle einig.“ Gedanklich hätten sieben Staffeln mit insgesamt 25 Absteigern wohl funktioniert, in der Praxis aber nicht. „Wir haben Absprachen gesehen, wir haben Mannschaften gesehen, die nicht mehr gewinnen wollten, wir haben einzelne Spiele gehabt, die eine viel zu große Bedeutung hatten“, zählt Schurr die Schwächen auf. Die Hoffnung aller sei groß, dass es in Zukunft wieder anders laufen werde.

Abschließend noch die Information zum Personal, mit dem die Kornwestheimer an diesem Samstag zur HSG Rodgau Nieder-Roden reisen: Die beiden schon länger Verletzten Jan Reusch und Jan Hellerich werden erneut nicht zum Einsatz kommen können. Außerdem steht hinter dem Mittun von Hendrik Schoeneck ein Fragezeichen. Der Abwehrspezialist und Aushilfs-Kreisläufer hat bei der 28:31-Niederlage beim Gruppenersten HBW Balingen-Weilstetten II am vergangenen Wochenende eine leichte Gehirnerschütterung erlitten.

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