Handball Schurr bleibt nach gutem Start realistisch

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Marvin Flügel (am Ball) und der SVK hoffen auf den dritten Sieg. Foto: Peter Mann

Kornwestheim - Zwei Spiele, zwei Siege: Die Bilanz der Kornwestheimer Handballer in der Südstaffel der 3. Liga kann sich durchaus sehen lassen. Vor der Heimpartie gegen den Tabellenführer TSB Heilbronn-Horkheim um 20.30 Uhr in der Osthalle drückt SVK-Trainer Alexander Schurr aber auf die Euphoriebremse. „Wir müssen nicht glauben, dass wir jetzt ein Spitzenteam sind“, sagt er, „für uns steht weiter der Verbleib in der 3. Liga an oberster Stelle.“ Zeit für Träumereien bleibt in dieser Drittliga-Saison ohnehin nicht. Zu eng ist der Spielplan mit insgesamt 18 Teams getaktet. Deshalb hält sich Schurr auch nicht an den Erfolgen gegen gegen die TGS Pforzheim und den TV Germania Großsachsen auf und legt den Fokus ganz auf die Partie gegen den TSB. „Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft, die alle Facetten der 3. Liga seit vielen Jahren kennt“, sagt der Kornwestheimer Übungsleiter. Mit den Jannik Zerweck, Oliver Hess und Pierre Freudl verfügten die Horkheimer gerade im Rückraum über große individueller Klasse. „Sie haben in der 3. Liga und auch schon höher bewiesen, dass sie auf einem sehr guten Niveau spielen können“, sagt Schurr.

„Die Partie wird in der Abwehr entschieden“

Wie der SVK sind auch die Horkheimer mit zwei Siegen in die Saison gestartet. Wegen des besseren Torverhältnisses liegen die Gäste vier Plätze vor dem SVK an der Tabellenspitze. Besonders bemerkenswert ist die Zahl der Gegentore: Gerade einmal 45 Treffer hat die Mannschaft von Trainer Michael Schweikardt zugelassen. Sein Gegenüber Alexander Schurr hat in der Vorschau das Duell eben dieses Mannschaftsbereichs als spielentscheidendend ausgemacht. „Die Partie wird in der Abwehr entschieden“, sagt der SVK-Trainer, „dabei wird es auf das Zusammenspiel zwischen Verteidigung und Torhüter ankommen.“

Personell ist die Situation im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Lukas Lehmkühler (Meniskus) und Niko Henke (Handverletzung) werden wie der langzeitverletzte Tim Scholz in der Osthalle fehlen. „Wir werden bis an unser Limit gehen müssen, um gegen den TSB etwas mitzunehmen“, blickt Alexander Schurr voraus und fügt hinzu: „Dass wir das können, haben wir in vergangenen Jahren aber oft genug bewiesen.“

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