Handball Schurr-Team will den zweiten Heimsieg

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Haben den zweiten Heimsieg fest im Blick: Tim Scholz (am Ball) und der SVK. Foto: Archiv/Mateja fotografie

Kornwesteim - Die Ausgangslage ist klar: Der TV Hochdorf ist ein Team, gegen das der SV Kornwestheim durchaus gewinnen kann. „Es ist aber ein Gegner, bei dem von außen auch schnell ein ‚gewinnen muss’ hineingetragen wird“, betont SVK-Tainer Alexander Schurr vor der Partie am Samstag um 20 Uhr in der Osthalle. Hochdorf steht als Drittletzter auf Rang 14 der 3. Liga Süd, die Kornwestheimer sind Zehnter – und wollen nun in zwölften Saisonspiel endlich den ersehnten zweiten Heimsieg holen. Der bislang letzte Erfolg auf eigenem Parkett gelang dem Schurr-Team am zweiten Spieltag mit 31:24 gegen die TSG Haßloch. Ein Umstand der die Mannschaft nicht zufrieden stellt: „Es wird mal wieder Zeit“, gibt Rechtsaußen Peter Jungwirth die Maßgabe vor.

Dennoch sind die Gäste aus der Pfalz nicht zu unterschätzen. „Sie haben die letzten Spiele zwar verloren, aber wenn man die Tore anschaut haben sie auswärts weniger bekommen und mehr geschossen“, warnt Alexander Schurr. Der Coach geht allerdings nicht davon aus, dass die Gäste aus der Pfalz in der Osthalle zum Hochgeschwindigkeitshandball ansetzen. „Sie bauen das Spiel über ihre wurfstarken Rückraumschützen auf“, prophezeit er. Das wären links Stefan Corazolla und Jonas Kupijai, rechts Daniel Lanninger und in der Mitte der torgefährliche Regisseur Vincent Klug. Außerdem haben die Hochdorfer Kreisläufer Steffen Bühler reaktiviert, dessen Entscheidung fürs Karriereende zum Abschluss der vergangenen Saison eigentlich als unumstößlich galt.

Doch eigentlich will der SVK gar nicht auf den Gegner blicken, sondern sein eigenes Spiel durchbringen. Und das heißt: Tempo, Tempo, Tempo. „Und natürlich auf hohem Niveau verteidigen“, fügt Schurr hinzu. Sein Team müsse zeigen, dass es die Punkte mehr haben wolle als der Kontrahent – der jüngst eine 19:27-Heimpleite gegen HBW Balingen-Weilstetten 2 kassiert hat. Der SVK holte vor Wochenfrist ein 30:30-Remis bei der HG Saarlouis. Es war bereits das vierte Unentschieden für die Kornwestheimer.

Die ist bislang einigermaßen durchwachsen gewesen. Peter Jungwirth sieht’s dennoch positiv: „Insgesamt war es bisher eine gute Leistung. Nicht alles ist so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben, dennoch können wir im Großen und Ganzen zufrieden sein.“ Der erfahrene Flügelspieler gibt auch einen Ausblick auf die restliche Spielzeit: „Unsere Aufgabe muss sein, in den verbleibenden zwei Dritteln der Saison das Potenzial der Mannschaft noch besser auszuschöpfen.“ Sollte dies gelingen, denkt man beim SVK an einen Tabellenplatz im oberen Drittel.

Am Samstag fehlen beim SVK weiterhin Hendrik Schoeneck (Schienbeinbruch) und Christian Wahl (Auslandsaufenthalt). Fraglich ist der Einsatz von Kapitän Christopher Tinti (Oberschenkelprobleme). „Kapazität für viele Ausfälle haben wir nicht mehr“, so Schurr.

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