Handball SVK bietet Hilfe an

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Gemeinsam stark: Der SVK (hier Erstetrainer Alexander Schurr) engagiert sich für Hilfsbedürftige. Foto: Archiv/Christine Biesinger

Kornwestheim - Vom heutigen Mittwoch an können sich Personen, die beim neuartigen Corona-Virus zur sogenannten Risikogruppe gehören, an die Handballer des SV Kornwestheim wenden. Die Aktivenmannschaften des SVK bieten älteren oder gesundheitlich angeschlagenen Menschen ihre Hilfe an, wenn es um Botengänge, Einkäufe oder etwa den Gang zur Apotheke geht. Erreichbar ist der Hilfsdienst entweder telefonisch unter der Nummer 01 57 / 34 53 69 22 oder per E-Mail an handball-hilfe@sv-kornwestheim.de.

„Das kam aus den Reihen der Teams“, sagt Abteilungsleiter Andreas Postl, „darauf sind wir sehr stolz.“ Am Dienstagnachmittag brachten die Verantwortlichen das Projekt vollends auf den Weg, am Montagabend hatte bereits der Hauptverein grünes Licht gegeben. Nun stehen aus den vier Männer- und zwei Frauenmannschaften insgesamt 50 Helfer zur Verfügung, die täglich von 9 bis 17 Uhr mit anpacken.

Die Koordination im Hintergrund übernimmt die Jugendleitung um Hannes Diller. „Im Einsatz sind aber nur Erwachsene“, betont Postl. Das Angebot gelte, solange die Teams nicht im Training seien. „Wir sind gespannt, ob unsere Kapazitäten reichen und wie die Resonanz ist“, so der Abteilungsleiter.

Die Übergabe der Waren und im Gegenzug des Geldes soll ohne Kontakt vonstatten gehen, so planen die SVKler. „Einladungen zum Tee oder Kaffee werden die Helfer nicht annehmen“, kündigt Postl schon einmal an. Die Überbringer tragen überdies Handschuhe. „Und wer möchte, bekommt auch eine Schutzmaske“, so Postl. Auch in Sachen Datenschutz sei man auf der Höhe und habe die Helfer nochmals verpflichtet.

Auch andernorts haben Handballteams Hilfsangebote gestartet. Vorreiter war der SV Leonberg/Eltingen, aktiv ist mittlerweile auch die Hbi Weilimdorf/Feuerbach.

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