Handball Verdachtsfall beim SVK: Spiel abgesagt

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Kein Handball in der Osthalle Foto: Archiv/Pixabay

Kornwestheim - Aufgrund eines Corona-Verdachtsfalls beim Handball-Drittligisten SV Kornwestheim ist das Heimspiel gegen den TSB Heilbronn-Horkheim an diesem Freitagabend kurzfristig abgesagt worden. „Die Entscheidung ist sehr kooperativ und partnerschaftlich zwischen beiden Vereinen getroffen worden“, sagt SVK-Trainer Alexander Schurr auf Nachfrage unserer Zeitung. Der Deutsche Handballbund (DHB), der für die 3. Ligen direkt verantwortlich zeichnet, hatte es den beiden Clubs freigestellt, die Partie auszutragen. Doch ein Telefonat der beiden Trainer führte recht rasch zu dem Ergebnis, die Begegnung abzusagen. „Es war eine Vernunftentscheidung“, so Schurr.

Ein Spieler im Team der Kornwestheimer habe Symptome gezeigt, die sich in der Nacht zum Freitag noch verschlimmert hätten. Das Ergebnis des inzwischen erfolgten Tests gebe es laut Abteilungsleiter Andreas Postl frühestens Anfang der neuen Woche. „Es wäre unverantwortlich gewesen, zu spielen“, so Schurr, der sowohl die Gesundheit aller Akteure als auch die entsprechende Außendarstellung der Sportart Handball im Blick hat.

Wie es nun weitergeht, hängt zunächst und vor allem vom Ergebnis des Tests ab. Sollte er positiv ausfallen, wird das zuständige Gesundheitsamt entscheiden, wer in Quarantäne muss. „Es war für alle ein aufregender Tag“, so Schurr, der nach der Absage die meiste Zeit am Telefon verbrachte.

Noch Mitte der Woche hatte der SVK dafür geworben, in die Halle zu kommen und das Team zu unterstützen. Das Hygienekonzept hatte bislang 250 Zuschauer in der Osthalle erlaubt – bis am Donnerstag die Stadt Kornwestheim aufgrund der steigenden Infektionszahlen im Kreis Ludwigsburg jegliche Besucher untersagt hatte.

Wann das Spiel gegen den TSB nachgeholt wird, steht noch nicht fest.

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