Handball Vorbereitung erreicht ihren Höhepunkt

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Haben sich im Training geschunden: die SPieler des SVK um Rechtsaußen Peter Jungwirth (rechts). Foto: Archiv/Ralf Porkert

Kornwestheim - Zu beneiden waren die Drittligahandballer des SV Kornwestheim in der vergangenen Woche wahrlich nicht. Das Programm, dass ihnen Coach Alexander Schurr und sein Trainerstab aufgebrummt hatten, ließ kaum Zeit zum Luftholen. Als Höhepunkt stand schließlich am Wochenende ein Trainingslager an, das coronabedingt in die heimische Osthalle verlegt wurde. Auch dort schufteten die Akteure am Samstag zunächst in drei Übungseinheiten, bevor es am Sonntag zum Abschluss ein Testspiel beim Verbandsligisten TV Flein gab.

Ein würdiger Abschluss, wie Trainer Schurr findet: „Das war sehr schön, es waren sogar Zuschauer zugelassen, mit Trommeln und allem drum und dran. Allein deshalb war unsere Motivation schon richtig gut.“ Schurr wollte beobachten, wie – und ob – seine Schützlinge sich nach all den Strapazen noch einmal aufraffen und zu einer entsprechenden Einstellung pushen können. „Was ich gesehen habe, hat mir gut gefallen“, durfte der Übungsleiter dann auch zufrieden verkünden, „vor allem die erste Halbzeit war richtig gut.“ Nach dem ersten Durchgang lag sein Team mit 20:8 in Führung und siegte schließlich standesgemäß mit 42:25.

Nicht mit dabei waren jedoch zwei Kornwestheimer Spieler. Einer davon, Aktivposten Jan Reusch, kehrt in Kürze nach einem Bruch des linken Daumens zurück. Vier Wochen hat der Rechtshänder dann gefehlt. Noch schlimmer erwischt hat es allerdings Lukas Lehmkühler, wie Reusch im zentralen Rückraum zuhause. Der Neuzugang hat sich am Montag vor einer Woche im Training am Knie verletzt. Untersuchungen ergaben nun einen beschädigten Meniskus, der Ex-Schmidener wurde bereits an diesem Montag operiert. „Es ist das kleinere Übel“, so Schurr, „kurzzeitig stand auch ein Kreuzbandriss im Raum.“ Dennoch sei es bitter für alle Beteiligten, da sich Lehmkühler in der Vorbereitung äußerst gut weiterentwickelt habe. Seine Ausfallzeit schätzen die Verantwortlichen bei optimalem Heilungsverlauf auf rund sechs Wochen.

Damit wird der neue Mann auch den Rest der Vorbereitung verpassen, die mit dem Trainingslager in Sachen Belastung ihren Höhepunkt erreicht hat. „Jetzt geht es an den Feinschliff, an die Details“, kündigt Schurr an, der seinen Spielern auch die beiden kommenden Wochenenden frei gegeben hat. Und dann, am Samstag, 3. Oktober, beginnt ja auch schon die neue Drittligasaison. Dann tritt der SVK um 19 Uhr bei der TGS Pforzheim an.

Vorher gibt es aber noch das Stand jetzt letzte Testspiel. An diesem Dienstag um 20.30 Uhr spielt das Schurr-Team in eigener Halle, aber ohne Zuschauer, gegen den Mitte-Drittligisten TV Kirchzell.

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