Kornwestheim Altglas-Container sind ein häufiges Ärgernis

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Das Thema Altglas-Container beschäftigt die Politik. Die Zustände an der Eastleighstraße wurden kritisiert. Foto: dpa

Kornwestheim - Schon während der Gemeinderatssitzung Ende September beklagte der FDP-Stadtrat Andreas Schantz den Zustand rund um die Glascontainer in der Eastleighstraße. „Da sieht es ganz schlimm aus“, sagte er und sprach von Säcken voller Kleidung, die herumlägen. Nun sei die zuständige Firma, die die Container aufstellt, ermahnt worden, auch habe es zwischenzeitlich eine Leerung gegeben, berichtete der städtische Fachbereich Recht, Sicherheit und Ordnung in einer Stellungnahme.

„Im Umfeld von Glas- und Altkleidercontainern wird immer wieder illegal Müll entsorgt, teilweise auch Sperrmüll“, hieß es vom Fachbereichsleiter Florian Zangl. Die Verwaltung prüfte aus diesem Grund bereits, ob es möglich wäre, die Glascontainer aus dem Stadtgebiet zu entfernen und auf Wertstoffhof und Tonne zu verweisen. Das geht allerdings wohl nicht: Die Abfallentsorgungsbetriebe sind dazu verpflichtet, entsprechend der Einwohnerzahl Container im Stadtgebiet verteilt aufzustellen.

Schon häufiger hatte es in Kornwestheim Ärger gegeben wegen nicht geleerter oder verwahrloster Container. Auch die Oberbürgermeisterin Ursula Keck sprach bereits während der Anfrage von Andreas Schantz im Gemeinderat von einem „ständigen Ärgernis“ und wies darauf hin, dass viele Altkleidercontainer noch dazu illegal aufgestellt seien. „Man ist da ständig hinterher“, sagte sie. Das sei wirklich unbefriedigend.

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