Kornwestheim CDUler begutachten Baustellen

Von red
Auf ihrem Weg besuchte die Gruppe auch den Wald in Kornwestheim. Foto: Pixabay

Vor wenigen Tagen fand die traditionelle Baustellenwanderung der CDU Kornwestheim statt. Beginn der Wanderung war unter der neuen Gumpenbachbrücke. Baubürgermeister Daniel Güthler referierte über das mögliche Nutzungskonzept. So soll der Bolzplatz für Fußball und Basketball wieder aufgebaut werden, zudem eine Tischtennisplatte, Tischfußball und Geräte für den Erwachsenensport installiert werden. Über das Nutzungskonzept wird der Gemeinderat noch entscheiden. In diesem Zusammenhang soll auch über den gemeinsamen Antrag der CDU- und der SPD-Fraktion beraten werden, der ein Wassertretbecken und eine Boulebahn vorsieht. Die Verkehrsführung wird nach Beendigung der Baumaßnahmen auf den Status quo vor Beginn der Brückenbauarbeiten zurückgeführt. Danach wird die Durchfahrt vom Unteren Klingenbrunnen in den Haldenrain nicht mehr möglich sein.

Ein Name für den Wald fehlt noch

Im Anschluss wanderte die Gruppe zum neuen Kornwestheimer Wald im Moldengraben. Dieser Wald entstand durch Pflanzungen heimischer Bäume durch die Stadt vor circa 30 Jahren. Ziel war der Biotopverbund, der auch gelungen ist. Inzwischen ist dieses Kleinod Heimat vieler Tier- und Pflanzenarten und hat positive Auswirkung auf unser Klima. Nun muss nur noch ein Name für diesen Bannwald gefunden werden.

Zu guter Letzt wurde das potenzielle Neubaugebiet nördlich der Zügelstraße angesteuert. Daniel Güthler erläuterte das städtebauliche Konzept. Eine von vielen Besonderheiten ist, dass der ruhende Verkehr nahezu vollständig in unterirdischen Quartiersgaragen untergebracht wird. In dem 2,3 Hektar großen Gebiet werden etwa 400 Einwohner in den unterschiedlichsten Wohnformen ein neues Zuhause finden. Der Zeitplan sieht vor, dass Anfang 2024 der Bebauungsplan rechtskräftig und danach mit der Erschließung begonnen wird. Parallel wird der Gemeinderat Vergabekriterien für den Grunderwerb festlegen. So soll nicht der Meistbietende einen Bauplatz bekommen, sondern das beste Konzept. Der Fraktionsvorsitzende Hans Bartholomä betonte die Wichtigkeit dieser Konzeptvergabe: „Nur so findet qualitätsvoller Städtebau zu erträglichen Preisen statt.“

Die Teilnehmer der Tour, zu denen auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag Steffen Bilger zählte, bedankten sich bei Daniel Güthler.

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