Kornwestheim Das Loch muss schnell wieder verschwinden

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Die Ziegel am Boden vor der Kirche Foto: /Marius Venturini

Kornwestheim - Die Schäden seien im Rahmen, sagt der evangelische Pfarrer Ulrich Theophil. Sturm Sabine hatte ein Loch und noch einen „kleineren“ Streifen in das Dach der Kornwestheimer Johanneskirche gerissen. Die Ziegel fielen sodann auf die Fläche vor dem Gotteshaus. Die ist momentan – Gott sei dank – ohnehin von einem Bauzaun umgeben, da die Johanneskirche bekanntermaßen derzeit umgebaut wird. „Somit hielt sich dort niemand auf, auch nicht zufällig, der Bereich war gesichert“, berichtet Theophil.

Um die Löcher im Dach zu flicken – es gehört übrigens nicht zu jenen Teilen der Kirche, die erneuert werden – hat Theophil für den Freitag Handwerker bestellt. Gleich unter dem Dach befindet sich nämlich die Haustechnik der Johanneskirche. Wenn es da hineinregne, so betont der Pfarrer, könne es zu weiteren Schäden kommen. „Das wollen wir natürlich vermeiden und es daher schnell reparieren lassen“, sagt er.

Das Tief Sabine war am Wochenende und Anfang der Woche über Deutschland hinweg gezogen. Kornwestheim kam im Großen und Ganzen glimpflich davon, zu einigen Einsätzen musste die Freiwillige Feuerwehr aber dennoch ausrücken. So lagen mehrfach große Äste auf Straßen und mussten weggeräumt werden. Einen größeren Einsatz verzeichneten die Brandbekämpfer am Montagmorgen, als der Sturm am Bahnhofsvorplatz ebenfalls ein Dach abdeckte, hier halfen sie Handwerkern, per Drehleiter auf dem Gebäude nach dem Rechten zu sehen. In der Nacht auf Dienstag stand die Unterführung der Stuttgarter Straße am südlichen Stadtrand unter Wasser. Die Wehr sorgte dafür, dass das Wasser wieder ablaufen konnte.

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