Kornwestheim Frauenfrühstück startet wieder

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Gemütliches Frühstück am Tisch: Das ist derzeit noch nicht möglich. Aber gleichwohl wollen die Frauen wieder zu ihren Treffen zusammenkommen. Foto: Archiv/Christine Biesinger

Kornwestheim - Genau wie früher wird es erst einmal nicht werden. Das üppige Frühstück muss belegten Brötchen und Fingerfood weichen. Aber die Stimmung soll so gut werden wie immer, wenn das christlich-muslimische Frauenfrühstück am Samstag, 16. Oktober, wieder startet.

Die Veranstaltung hat 20 Jahre Tradition und viele Monate Coronapause hinter sich. „Es hat sich einiges geändert, Elserose Haug ist in den Ruhestand gegangen“, sagt Hümeyra Aydin, die schon 20 Jahre beim Frauenfrühstück dabei ist. Pfarrerin Haug hatte sich stets für das Frauenfrühstück eingesetzt. Auch ohne sie ist es für die Frauen aber nun an der Zeit, sich wieder einmal zu treffen. Der erste Gastgeber nach der langen Pause wird der türkisch-islamische Kulturverein sein. Er stellt die Moschee an der Sigelstraße vor, die derzeit neu gebaut wird.

Wie immer steht das Frauenfrühstück unter einer bestimmten Überschrift. Das ist diesmal die Baustelle der Moschee. Die Teilnehmerinnen werden durch den mittlerweile fertiggestellten Rohbau geführt und dürfen Fragen stellen. „Ich denke, das ist ein guter Einstieg, weil sich viele Leute für die Baustelle interessieren und neugierig sind“, sagt Hümeyra Aydin.

Vor der Pandemie sind regelmäßig 50 bis 80 Teilnehmerinnen zum Frauenfrühstück gekommen. Bei der ein oder anderen Gelegenheit habe man sich in den vergangenen Monaten gesehen, aber eben nicht zum organisierten Frühstück, erzählt Aydin. „Das vermissen wir“, sagt sie und ist gespannt, wie viele Frauen sie am Samstag empfangen darf. Je nach Wetter und Teilnehmerzahl werden draußen Bierbänke aufgestellt. Die Gäste werden in Gruppen aufgeteilt, sodass einige Zeit zum Essen haben und andere schon mit der Baustellenbesichtigung starten können.

Los geht es um 9.30 Uhr an der Sigelstraße 44. Eine Anmeldung vorab ist nicht notwendig. Es gilt aber die 3-G-Regel. Die Teilnehmerinnen müssen also entweder geimpft, genesen oder getestet sein.

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