Kornwestheim Haldenrain: Geduld ist erforderlich

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Wer den Haldenrain verlassen will, muss lange warten – nicht nur bei Rotlicht. Foto: dpa

Kornwestheim - Dass sich die „Große Koalition“ nicht um ihre Anliegen kümmert, das können die Anwohner aus dem Wohngebiet Haldenrain nun wahrlich nicht behaupten. Nachdem der CDU-Fraktionsvorsitzende Hans Bartholomä in der Vergangenheit schon mehrfach auf die schwierige Situation an der Ausfahrt zur Aldinger Straße aufmerksam gemacht hatte, tat es ihm jüngst im Ausschuss für Umwelt und Technik SPD-Stadtrat Robert Müller gleich. Beide fordern möglichst schnell Abhilfe, denn die Situation wird sich ihrer Ansicht nach noch verschärfen.

Der Probleme gibt es gleich mehrere: Da ist zum einen die kurze Zeit, die den Autofahrern zur Verfügung steht, um das Wohngebiet zu verlassen. Aber selbst wenn sie Grün haben, können sie nicht nach links abbiegen, weil sich der Verkehr auf der Aldinger Straße (Richtung B 27) bis weit hinter die Einmündung Haldenrain staut. Es gibt keinen Platz, in den man sich mit seinem Fahrzeug hineinmogeln könnte. So müssten Autofahrer insbesondere in den Morgenstunden Grünphase um Grünphase verstreichen lassen, bis sie ihren Weg dann fortsetzen können. Robert Müller regte an, mit einem Schild die Autofahrer auf der Aldinger Straße darauf aufmerksam zu machen, dass sie Platz lassen sollen für die „Haldenrain-Abbieger“.

Hans Bartholomä wiederholte am Dienstagabend seine Anregung, im Haldenrain einen grünen Pfeil zu installieren, damit auf jeden Fall die Autofahrer schon einmal das Feld räumen, die nach rechts Richtung Pattonville abbiegen wollen. Und er prophezeite noch größere Probleme, wenn erst einmal die Baustelle an der Gumpenbachbrücke eingerichtet worden ist und die Autofahrer aus dem Klingelbrunnen auch durch den Haldenrain fahren müssen, um ihr Quartier verlassen zu können. Dann würden Probleme entstehen, die man sich jetzt noch überhaupt nicht vorstellen könne, warnte der CDU-Stadtrat.

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