Kornwestheim Keck ärgert sich über Baustellen

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Die Stuttgarter Straße ist wieder Richtung Ludwigsburg befahrbar. Foto: Dominik Florian

Kornwestheim - Es ist eine Zumutung für die Menschen in der Stadt“, machte Oberbürgermeisterin Ursula Keck in der Sitzung des Ausschuss für Umwelt und Technik am vergangenen Dienstagabend ihrem Ärger Luft. Grund für die deutlichen Worte sind die schleppenden Fortschritte auf den Baustellen der Stadtwerke Ludwigsburg/Kornwestheim (SWLB) in der Stuttgarter Straße. Grünen-Stadträtin Edda Bühler hatte sich zuvor zum Stand der Arbeiten erkundigt.

Seit vergangenen Juli werden im Auftrag der SWLB in der Stuttgarter Straße zwischen Marktplatz und Johannesstraße neue Fernwärmeleitungen verlegt und weitere Arbeiten durchgeführt. Nach einer Einbahnstraßenregelung wurde der Straßenabschnitt Anfang August voll gesperrt. Laut Stadtwerke sollte die Sperrung lediglich während der Sommerferien andauern. Seit Mittwochabend – und damit rund einen Monat nach dem Ferienende – ist die Stuttgarter Straße von Süden nach Norden, also in Richtung Ludwigsburg, wieder befahrbar. „Das dauert einfach zu lang“, sagte die OB.

„Wir müssen das in Zukunft besser und klarer nach außen kommunizieren“

Baubürgermeister Daniel Güthler gestand in diesem Zusammenhang ein, dass die Kommunikation und einige Abstimmungen nicht optimal gewesen seien. „Wir müssen das in Zukunft besser und klarer nach außen kommunizieren“, sagte Güthler. „Wie der Stand bei den Baustellen war und warum teilweise nichts passiert ist, war für die Bürger nur schwer nachvollziehbar.“ Um diesem Versäumnis nachzugehen, wird in der nächsten Sitzung des Gemeinderats am kommenden Donnerstag, 22. Oktober, SWLB-Geschäftsführer Johannes Rager Rede und Antwort stehen. „Herr Rager wird über den Stand der Baustellen informieren und auch die Hintergründe erläutern, warum es bei manchen etwas länger dauern kann“, sagte Daniel Güthler.

Aktuell betreiben die Stadtwerke im Kornwestheimer Stadtgebiet zehn Baustellen. „Es passiert sehr viel gutes in der Stadt, mit den Baustellen wird die Infrastruktur unter anderem in der Versorgung mit Fernwärme vorangebracht“, sagte Daniel Güthler. Dabei seien im Sommer viele Baustellen zusammengekommen, räumte der Erste Bürgermeister ein. „Das müssen wir in Zukunft besser abstimmen.“

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