Kornwestheim Kornwestheim soll endlich wieder rocken

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Bigger Bang: Die Rolling-Stones-Tribute-Band wird in diesem Jahr den Reigen der Kornwestheim-rockt-Konzerte eröffnen. Foto: z

Kornwestheim - Mittlerweile ist es spruchreif. „Sehr spruchreif sogar“, sagt Johannes Leichtle von der Eventagentur „bankett plus“. In den Sommerferien will der Organisator die beliebte Open-Air-Konzertreihe „Kornwestheim rockt“ wieder aufleben lassen, wenn es irgendwie geht. Noch vor wenigen Wochen war sich Leichtle nicht sicher, ob er mit der Planung loslegen sollte, zu intensiv war noch das Infektionsgeschehen, zu unklar, ob die Coronaverordnung große Freiluft-Veranstaltungen wie „Kornwestheim rockt“ wieder zulassen würde. Zwischenzeitlich stand für Leichtle und sein Team im Raum, in Kornwestheim alternativ einen „Sommer im Park“ auf die Beine zu stellen, auf dem Marktplatz und im Salamander-Stadtpark Biergarten und Bühnenprogramm anzubieten – doch hier gingen die Stadträte nicht mit.

Veranstalter Johannes Leichtle ist zuversichtlich

Um so erfreuter ist er nun – „und auch zuversichtlich, dass es gut klappt“ –, dass er dank der sinkenden Inzidenzzahlen doch noch „Kornwestheim rockt“-Konzerte für 2021 angehen kann. „Ich bin in guten Gesprächen mit dem Ordnungsamt und der Verwaltungsspitze“, betont Leichtle. Aus dem Rathaus ist zu hören, zeitnah werde ein Termin mit allen Beteiligten stattfinden, um Fragen zu klären, auch rund um die Corona-Auflagen. Ob „Kornwestheim rockt“ am Ende stattfinden könne, hänge aber natürlich von der Entwicklung der Coronapandemie ab, so heißt es.

Los gehen soll es nach Leichtles Plan jedenfalls am Dienstag, 3. August, Einlass um 18 Uhr, Bühne frei um 18.30 Uhr. Die erste Band steht bereits fest: Die Formation Bigger Bang soll aufspielen. Für die Rolling-Stones-Tribute-Band aus der Region wäre es der erste Auftritt seit fast einem Jahr. Bandleader und Sänger Uli Heinzle berichtet: „Wir freuen uns schon sehr darauf, wieder auf der Bühne zu stehen und üben bereits kräftig.“ Die Fans in Kornwestheim dürften sich auf „ein authentisches Rolling-Stones-Gefühl“ freuen und auf eine Menge ewiger Klassiker wie „Satisfaction“, „Paint it black“ oder „Jumpin’ Jack Flash“. Die weiteren Bands will Leichtle zeitnah bekannt geben. Teilweise ist er noch in Gesprächen, aber eines ist klar und anders als in den vergangenen Kornwestheim-rockt-Jahren: Diesmal bucht Johannes Leichtle keine Bands, die einen weiten Anfahrtsweg auf sich nehmen müssen. So spart er Kosten und minimiert das Risiko.

Es gibt im Vorfeld noch vieles zu besprechen

Denn noch ist eben Einiges zu klären: Wie viele Menschen darf Leichtle einlassen? Welche Corona-Sicherheits-Regeln gelten im August im Detail? Wird es vielleicht notwendig, ausnahmsweise einen Eintrittspreis zu erheben, um Kosten zu decken und den Zutritt zu reglementieren? „Da sind wir noch in einem Prozess“, sagt Leichtle. Von Oberbürgermeisterin Ursula Keck sind derweil ermutigende Worte zu hören: „Kornwestheim rockt ist ein Event, nach dem sich seine Fans sehnen“, sagt die Rathauschefin. „Die Stadt Kornwestheim möchte dieses Event unbedingt ermöglichen, wenn es die Coronabedingungen zulassen“, so die OB weiter.

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Mit im Boot ist übrigens in diesem Jahr auch unser Verlag wieder: Die Kornwestheimer Zeitung ist offizieller Medienpartner für „Kornwestheim rockt“ und unterstützt die Vermarktung der Veranstaltung.

Eine besondere Aktion für die Sponsoren

In Sachen Sponsoring hat sich Johannes Leichtle darüber hinaus für 2021 noch eine besondere Aktion überlegt, die der Pandemiesituation Rechnung trägt: Am Bahnhof und auf dem Marktplatz soll während der fünf Kornwestheim rockt-Wochen eine Solidaritätssäule aufgestellt werden – darauf werden Sponsoren benannt, die freiwillig etwas mehr zahlen, um die Veranstaltungen zu unterstützen. „Wir haben finanziell kein einfaches Jahr hinter uns, die Musik- und Kulturbranche ist arg gebeutelt – so kamen wir auf die Idee“, sagt Leichtle.

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