Kornwestheim Planen ja, bauen noch lange nicht

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Der Neubau der Großen Pflugfelder Brücke soll 2023 beginnen. Foto: Susanne Mathes

Kornwestheim - Es darf, nein, noch nicht gebaut, sondern nur geplant werden. 540 000 Euro hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung freigegeben, um die Planungen für die Große Pflugfelder Brücke voranzutreiben. Mit einem Baustart ist nicht vor dem Frühjahr 2023 zu rechnen.

Der Erste Bürgermeister Daniel Güthler versuchte die Bedenken zu zerstreuen, dass es sich um zwei unansehnliche Zweckbauten – das aus dem Jahr 2017 stammende Bauwerk wird durch zwei 90 und 40 Meter lange Brücken ersetzt – handelt. Es seien zwar eine Fertigteil- und eine Verbundbrücke vorgesehen, die aber könne man durch Farbgestaltung, durch Geländer und Belichtung „gestalterisch eine Qualität“ geben, wie es Güthler formulierte.

Einfache Variante kostet 12,5 Millionen Euro

Insbesondere Stadträtin Edda Bühler aus der Fraktion Grüne/Linke hatte die Sorge geäußert, dass das „respektable Brückenbauwerk“ durch simple „Bundesstraßenbrücken“ abgelöst werden. Güthler gab zu bedenken, dass eine Bogen- oder Hängebrücke deutlich teurer werde. Auf den Mehrkosten werde die Stadt Kornwestheim sitzenbleiben. Die Stadt rechnet für die einfache Variante mit Kosten in Höhe von 12,5 Millionen Euro. Die Hälfte dieser Summe hofft sie durch Zuschüsse decken zu können. Ein Bogenbrücke würde 16,9 Millionen Euro kosten. Es würde aber bei einem Zuschuss von 6,25 Millionen Euro bleiben.

Güthler versprach den Stadträten, nach Abschluss der Planungen den genaueren Brückenentwurf vorzulegen und darüber abstimmen zu lassen.

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