Kornwestheim „Respekt trotz harter Klänge“

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Auftritt von „And Phobos Falls“ Foto: z

Kornwestheim - An heutigen Freitag um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) werden im Jugendzentrum wieder „Kornwestheims harte Saiten“ aufgezogen. Der rockige Konzertabend findet zum dritten Mal statt. Der Sozialpädagoge Jan Brandt vom Juz berichtet, was die Besucher erwartet – und welches Konzert hinter den Konzerten steht.

Was macht die Reihe so erfolgreich, dass Ihr beschlossen habt, sie weiterzuführen?

Früher, zu den Zeiten, als ich noch selbst zu den Besuchern des Jugendzentrums gehörte, fand jährlich die Konzertreihe „Rock im Juz“ statt und war immer ein absolutes Highlight für alle Jugendlichen, die dem Rock und harten Klängen zugeneigt waren. Es war für viele Bands, die aus Kornwestheim und Umgebung stammten, die erste Bühne, auf der sie spielten – meist vor einer Vielzahl an mitgebrachten Freunden.

Und daraus entwickelten sich dann die „Harten Saiten“?

Ja – in Reminiszenz an diese Konzertreihe wurde von unserem ehemaligen FSJler und heutigen Mitarbeiter Dominik Christ, der selbst lange Zeit den Bandraum mit seiner Band genutzt hatte, die Konzertreihe „Kornwestheims Harte Saiten“ ins Leben gerufen. In den vergangenen Jahren zeichneten sich die Konzerte vor allem durch eine tolle und sehr angenehme Atmosphäre aus. Trotz der harten Klänge der Musik wurde stets respektvoll miteinander umgegangen und aufeinander geachtet. Zudem war es in den vergangenen Jahren stets eine Begegnungsstätte für Jung und Alt.

Wie beliebt sind Rock und Metal heutzutage bei den Jugendlichen noch?

Derzeit sind Genres wie Rock und Metal recht unpopulär bei Jugendlichen in Kornwestheim – so zumindest unser Eindruck. Stattdessen stehen vor allem Hip-Hop und Rap ganz weit oben auf der Beliebtheitsskala. Mit „Kornwestheims harte Saiten“ möchten wir aber junge Talente fördern, ihnen eine Bühne bieten, sodass vielfältige Subkulturen weiterhin Raum in Kornwestheim erhalten.

Welche Bands erwarten die Besucher?

„And Phobos Falls“ ist eine Metalcore-Band aus Stuttgart mit elektronischen Einflüssen und einer brisanten Lichtshow. Die Songs zeichnen sich durch die zweistimmigen Passagen aus, in welchen der cleane Gesang mit dem Screaming und Growling zusammenfällt. Die Band wurde 2013 gegründet. Die Band hat das Konzert gemeinsam mit den Hauptamtlichen des Jugendzentrums organisiert. „Reprieve“ erschaffen eine musikalische Welt, die Abwechslung von den immer gleichen, genretreuen Songs verspricht. „Reprieve“ sind eine moderne Rockband mit elektronischen Einflüssen. Die Musikstücke ihres Kurzalbums kann man musikalisch als Symbiose aus „Linkin Park“, „Bring Me the Horizon“ und „Thirty Seconds To Mars“ beschreiben. „I chose hell“ spielen Metal mit Punkeinflüssen. Hierbei haben sie sowohl normalen und gutturalen Gesang im Repertoire.

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