Kornwestheim Stadt musste 18 Autos abschleppen lassen

Von
18 Autos abgeschleppt, damit die Umzugteilnehmer freie Bahn hatten. Foto:  

Kornwestheim - Die Behörden und der Ausschuss Kornwestheimer Fasnet haben eine positive Bilanz des Umzugs am Sonntagnachmittag gezogen. Nach Polizeiangaben hatte der Umzug selbst rund 3000 Teilnehmer, 6000 Zuschauer säumten zudem die Kornwestheimer Straßen. „Der Umzug verlief aus polizeilicher Sicht ohne Störungen oder Zwischenfälle“, sagte Polizeisprecherin Tatjana Wimmer vom Ludwigsburger Präsidium auf Nachfrage unserer Zeitung. Straftaten oder Ordnungsstörungen seien nicht bekannt. Und auch die Veranstaltung auf dem Marktplatz vor und nach dem Umzug sei friedlich geblieben, so Wimmer. Die Polizeisprecherin meint damit das kleine Narrendorf mit Zelt und einer Partybühne, das am Stadtparksee aufgebaut war.

Martin Türk, Präsident des Ausschusses Kornwestheimer Fasnet, sagte: „Es hat alles funktioniert wie geplant.“ Auch beim Zunftmeisterempfang am Mittag vor dem Umzug sei alles glatt gelaufen. Nach dem Umzug sei rund um den Marktplatz leider nicht mehr ganz so viel los gewesen wie erhofft. „Obwohl es wetterbedingt im Zelt der Narren-Ober-Liga ganz schön voll war.“

Der Ausschuss Kornwestheimer Fasnet ist der Dachverein der drei großen Kornwestheimer Fasnets-Vereine, der Narren-Ober-Liga, der Fasnet-Zunft und der Freien Narrenzunft. Die drei organisieren den Umzug gemeinsam. Zur Finanzierung verkaufen die Mitglieder Fasnet-Pins an Besucher. Der Kauf ist zwar kein Muss, immerhin findet der Umzug im öffentlichen Raum statt, doch echte Fasnets-Fans unterstützen die Vereine, so die Hoffnung. Wie gut der Verkauf anno 2019 lief, kann Martin Türk allerdings noch nicht sagen. Nach der nächsten Ausschusssitzung wisse er da mehr, sagte er.

Und hofft nur das beste: Die nicht gedeckten Kosten müssen die Zünfte nämlich aus ihrer Vereinskasse noch zuschießen. Auch die Stadt zieht ein positives Fazit. Das Müllaufkommen habe sich im Rahmen gehalten, die Leute haben die eigens aufgestellten Müllcontainer gut benutzt, sagte der Erste Bürgermeister Dietmar Allgaier, auch wenn der Regen das Konfetti teilweise auf den Straßen festgeklebt habe. „Die Straßen wurden gleich gereinigt“, so Allgaier weiter. „Es lief alles reibungslos, ohne besondere Vorkommnisse“, betonte er.

Einzige Ausnahme: Vor dem Umzug gab es ein Problem mit Falschparkern. Rund 40 Fahrzeuge standen im zeitweise eingerichteten Halteverbot entlang der Umzugsstrecke. 22 Halter konnten ermittelt werden, doch 18 Autos musste die Stadt abschleppen lassen, bevor die Narren losziehen konnten. „Die großen Wagen hätten sonst nicht durchgepasst“, so Allgaier, der betont, dass die Halteverbotsschilder rechtzeitig aufgestellt worden seien.

Artikel bewerten
3
loading
 
 

Sonderthemen