Kornwestheim SVK verliert in Schwäbisch Hall

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Der SVK verliert 5:1. Foto: Pixabay

Kornwestheim - In Schwäbisch Hall hatten es die SVK-Fußballer so schwer, wie es Trainer Sascha Becker erwartet hatte. „Es ist eine richtig spielstarke Mannschaft, die viel Ballbesitz hatte. Wir mussten viel arbeiten“, sagt er. Und das hat das Kornwestheimer Team gemacht – es ist gelaufen, war zweikampfstark. „Die Jungs haben sich wirklich super gewehrt“, sagt Becker. Bis zum 1:0 in der 24. Minute. Der Gegner ging nach einer Ecke in Führung. Die erste Hälfte habe der SVK aber offen gestaltet, meint der Trainer stolz.

Indes: Nick Albrecht musste bereits nach 21 Minuten verletzungsbedingt das Feld verlassen. Weiterer Knackpunkt: Zwei gute Konterchancen konnten die Männer nicht ausspielen. So blieb es zur Pause beim 1:0 für Schwäbisch Hall. Nach dem 2:0 durch Volkan Demir folgte in der 69. Minute das 3:0, das das Spiel schon fast entschieden hat. „Das war ein sehr schön rausgespieltes Tor, das muss man schon sagen“, so Becker. Weitere zwei Treffer für den Gegner sind wegen Fehlern der SVKler in der eigenen Hälfte passiert. In der vorletzten Minute gelang Marco Reichert dann noch der Ehrentreffer für Kornwestheim, ein Handelfmeter, zum Endstand 5:1. „Wir hatten im Spiel zu viele Ausfälle und konnten die Qualität nicht ausgleichen“, sagt Becker, „außerdem war der Gegner eine Klasse zu stark.“

Nächstes Spiel am Sonntag

Viel Zeit bleibt nicht, um die Niederlage zu verarbeiten. Am Sonntag geht es für den SVK mit einem Heimspiel weiter. Der Gegner heißt TSV Schwaikheim. Becker ist optimistisch, dass sein Team dann einen Sieg einfahren kann. „Sie stehen sehr kompakt, dagegen müssen wir erst einmal ankommen, aber der Gegner hat nicht die Qualität von Schwäbisch Hall“, sagt er. Die Ausgangssituation sei besser, immerhin bewege sich Schwaikheim in der gleichen Tabellenregion wie Kornwestheim. Nach dem Spiel am Mittwochabend steht der SVK derzeit mit sieben Punkten auf Platz elf. Der TSV Schwaikheim ist mit vier Punkten auf Platz 15, hat aktuell aber ein Spiel weniger absolviert. Sascha Beckers Team geht am Sonntag verstärkt in das Duell: Nico Schürmann ist wieder am Start. „Er bringt richtig Tempo rein und macht sowohl Vorlagen als auch Tore“, sagt Becker.

Aufstellung: Wolf – Polizoakis, Schaffert, Reichert, Nicolazzo (71. Kilic), Albrecht (21. Shanmugarajah), Wolf, Janzer, Plitzner (66. Koros), Sunda, Stahl (78. Waida)

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