Kornwestheim Tablets für die Kornwestheimer Stadträte

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Martina Koch-Haßdenteufel wischt über ein Tablet. Foto: z

Kornwestheim - Für die Gremienarbeit hat die Stadt Kornwestheim nun alle 26 Stadträtinnen und Stadträte mit Tablets ausgestattet. Jeder Fraktion sei mit einer eigenen Schulung der Umgang mit den Geräten nähergebracht worden, so teilte die Stadt es nun mit.

Bereits in der vergangenen Legislaturperiode haben sich Gemeinderat und Verwaltung mit der Frage nach der künftigen digitalen Ausrichtung der kommunalen Gremienarbeit beschäftigt. Dabei sei vereinbart worden, diesen Schritt mit dem neuen Gemeinderat zu gehen, der im Mai 2019 gewählt wurde. Mehrere heutige Stadträte und Stadträtinnen hatten sich seinerzeit ebenfalls im Wahlkampf dafür ausgesprochen, die städtischen Gremien sollten versuchen, Papier zu sparen und mehr auf digitale Medien setzen.

Im Zuge der Digitalisierung kam auch die Frage nach den mobilen Endgeräten auf. Die Mitglieder des Gemeinderates haben sich im Vorfeld auf Modelle mit Android-Betriebssystem verständigt, heißt es von der Stadt weiter. Unterschiedliche Größen standen zur Auswahl, jedes Gerät ist zudem mit einer Schutzhülle inklusive Tastatur sowie einem digitalen Stift zur Handschrifterkennung ausgestattet. Dadurch können die Mitglieder des Gemeinderates auch während der Sitzungen in den Vorlagen arbeiten.

„Anfangs wird das sicherlich noch eine Umstellung sein, wenn man während der Sitzung nicht mehr in seinen Papierunterlagen blättern kann, aber ich bin zuversichtlich, dass der Umgang mit dem Tablet schnell zur Routine werden wird“, sagte die Bürgermeisterin Martina Koch-Haßdenteufel.

In Sachen kommunale Gremienarbeit und Digitalisierung sieht sich die Stadt Kornwestheim bereits „sehr fortschrittlich“ aufgestellt. Alle Schritte von der Erstellung über die Abstimmung bis zur Veröffentlichung der Sitzungsvorlagen würden bereits heute digital über das kommunale Sitzungssystem abgewickelt. Lediglich der „letzte Schritt“ sei bislang noch ein analoger gewesen – die Sitzungsvorlagen wurden für alle Mitglieder des Gemeinderates und die Verwaltung gedruckt. Ziel sei es, dass die Sitzungsunterlagen künftig ausschließlich online zur Verfügung gestellt werden.

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