Kornwestheim „Und schon hört dich die Welt“

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Kornwestheim - Der Remsecker Kabarettist Fabian D. Schwarz und sein Kollege Harry Kienzler podcasten jetzt gemeinsam. In ihrem Format „Wege aus der Selbstständigkeit“ sprechen sie mit Gästen über das Leben als Freischaffender und die Frage, ob ihnen nicht doch ein fester Job irgendwann wieder besser gefallen könnte.

Hallo Herr Schwarz, seit Montag ist Folge eins Ihres neuen Podcasts „Wege aus der Selbstständigkeit“ online – was hat es damit auf sich?

Die Idee dazu trage ich schon seit einigen Monaten mit mir herum, nun habe ich sie gemeinsam mit Harry Kienzler umgesetzt. Harry und ich kennen uns aus der Kleinkunst- und Improtheater-Szene, er war auch beispielsweise bei meinem Kleinkunst-Adventskalender mit dabei. Wir wissen ja, dass das Leben als freischaffender Künstler momentan sehr schwer ist und machen uns in dem Podcast auf die Suche nach einem festen Job. Die Corona-Pandemie war dabei quasi die Initialzündung für den Podcast, aber sie ist nicht das einzige Thema. Das Format soll auch ohne diese spezifische Situation funktionieren.

Wie kann man sich den Ablauf des Podcasts vorstellen?

Wir laden alle zwei Wochen passende Gesprächspartner ein, etwa Führungskräfte und Personaler aus verschiedenen Branchen. Am 22. März haben wir zum Beispiel eine Bewerbungstrainerin dabei. Wir interviewen unsere Gäste und am Ende diskutieren wir über die Ratschläge oder entscheiden, ob wir zwei Künstler für den jeweiligen Job überhaupt in Frage kämen!

Auf wie viele Zuhörer hoffen Sie denn?

Das werden wir sehen – ich hoffe natürlich, dass das von Folge zu Folge zunimmt und wir damit dann auch weitere interessante Gäste dazu holen können. In meinem anderen Podcast über meine Arbeit als Trauredner habe ich regelmäßig etwa 50 bis 100 Zuhörer und Zuhörerinnen, das ist aber natürlich ein spezielles Thema. Für „Wege aus der Selbstständigkeit“ hoffen wir auf mehr Hörer. Wir bewerben aktuell den Podcast übrigens vorrangig über unsere Social-Media-Kanäle.

Was reizt Sie am podcasten? Zumal es ja mittlerweile eine Menge solcher Formate gibt...

Ja, die Anzahl der Podcasts hat sehr zugenommen, da muss man schon etwas herausragen, um eine gewisse Zahl an Menschen zu erreichen. Aber ich denke, das kann uns gelingen. Ich mag das Medium Audio, ich mag es, dass ich auch im Schlafanzug vor dem Mikro sitzen kann. Ich mag auch die Einfachheit des Podcastens. Du kaufst dir ein Mikro, nimmst auf, bearbeitest etwas nach, lädst es hoch. Und schon kann dich die ganze Welt hören.

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